Schwere Unwetter in Gudensbergs Stadtteil Dorla

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Gudensberg-Dorla. Gegen 17:30 Uhr konnte man in Dorla denken, die Welt geht unter. Es wurde dunkel, heftige Windböen kamen auf und dann kam der Regen.

Es dauerte nur Minuten, danach schien wieder die Sonne und man konnte meinen, alles vorbei und in Ordnung. Kurz darauf Sirenenalarm für die Feuerwehr Dorla. „Baum auf Straße, Richtung Wehren“, so die Durchsage der Leitstelle Schwalm-Eder.

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Nach und nach meldeten sich Bürger, die über Schäden an den Hausdächern berichteten. Lars Völske, stellvertretender Wehrführer, übernahm die Einsatzleitung. Unterstützung gab es von der Feuerwehr Gudensberg, die mit der Drehleiter und einem Löschfahrzeug anrückten.

Zum Schluss waren es elf Einsatzstellen, bei denen Bäume mit Hilfe der Kettensäge zerschnitten und von der Straße geräumt wurden. Bei den Dächern wurden Sicherungsmaßnahmen vorgenommen. In der Hauptsache wurden Dachziegel, die drohten auf die Straße zu stürzen, von den Dächern entfernt. An einem Haus hatte es die Rollläden nach außen aus den Führungsschienen gerissen. Nicht nur durch den Druck wurden die Schäden verursacht, sondern auch durch eine Sog und Luftverwirbelungen.

Im Einsatz waren insgesamt 24 Feuerwehrfrauen- und männer mit fünf Einsatzfahrzeugen.

Unwetter in Gudensberg-Dorla

Von Bernd Voelske

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