Sie erreichte mehr als 58 Prozent der Stimmen

Stichwahl in Gudensberg: Sina Best wird die neue Bürgermeisterin

Sie wird Gudensbergs neue Bürgermeisterin: Sina Best gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Christoph.
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Sie wird Gudensbergs neue Bürgermeisterin: Sina Best gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Christoph.

Es ist entschieden: Sina Best wird Gudensbergs neue Bürgermeisterin. Bei der Stichwahl am Sonntag setzte sie sich mit mehr als 58 Prozent der Stimmen gegen ihren Gegenkandidaten Gerd Fröhlich durch.

+++ Update vom 21. November, 21:41 Uhr:

Es ist amtlich: Sina Best wird Bürgermeisterin in Gudensberg. Das haben die Wähler bei der Stichwahl am Sonntagabend entschieden. Am 1. März tritt Best das neue Amt für die kommenden sechs Jahre an und löst damit den langjährigen Rathauschef Frank Börner ab. Sie erreichte mit 58,79 Prozent der Stimmen die nötige Mehrheit.

Best trat als unabhängige Kandidatin an und wurde von der SPD unterstützt. In elf von zwölf Wahllokalen reichte es für die 33-Jährige zur Stimmenmehrheit. Ihr stärkstes Ergebnis erreichte Best in Gleichen, wo sie sich 83,51 Prozent der Stimmen sichern konnte. Im Wahllokal Städtischer Kindergarten musste sie sich ihrem Mitbewerber Gerd Fröhlich geschlagen geben. Fröhlich, der ebenfalls als unabhängiger Kandidat angetreten war, kam insgesamt auf 41,21 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag mit 51,18 Prozent und 4031 abgegebenen Stimmen knapp unter der Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang (52,41 Prozent, 4127 Stimmen). Insgesamt waren 7876 Gudensberger zur Wahl aufgerufen.

Sina Best neue Bürgermeisterin in Gudensberg: „Ich bin total zufrieden.“

Nachdem um 18.53 Uhr das Ergebnis der Stichwahl feststand, dankte Best sichtlich ergriffen den Wählern, die der zukünftigen Bürgermeisterin ihr Vertrauen geschenkt hatten. „Ich bin total zufrieden“, sagte Best im Gespräch mit der HNA mit Blick auf das Ergebnis. „Meine Erwartungen wurden übertroffen.“

„Ich habe in den letzten 14 Tagen noch einmal alles gegeben“, sagte Best über den Wahlkampf zwischen dem ersten Wahlgang und der Stichwahl. Aber auch in der Zeit davor sei der Wahlkampf sehr intensiv gewesen. „Meine Motivation war sehr hoch und bleibt es natürlich auch.“ Sie freue sich nun auf die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen in Gudensberg.

„Ich hätte mit einem etwas knapperen Ergebnis gerechnet“, sagte der unterlegene Kandidat Gerd Fröhlich. „Am Ende war es ein entscheidender Sieg für Sina Best.“ Er wünsche Best alles Gute und ein gutes Händchen. Über seinen Wahlkampf sagte Fröhlich rückblickend, dass er stärker auf öffentliche Veranstaltungen mit unterschiedlichen Zuhörern hätte setzen sollen. „Es ist nicht einfach, die Menschen zu erreichen, was letztendlich der Schlüssel zum Erfolg ist.“

Thema Sicherheit hat für Sina Best Priorität

Nach dem Amtsantritt am 1. März 2022 will sich Best zunächst darum kümmern, die Sicherheit in der Gudensberger Innenstadt zu verbessern. Bereits im Wahlkampf war das Sicherheitsgefühl der Gudensberger im Stadtkern ein zentrales Thema aller drei Kandidaten. Im ersten Wahlgang trat auch Dr. Karsten Heyner für das Amt an. „Außerdem werde ich den Hochwasserschutz in Maden erfolgreich umsetzen“, kündigte Best an.

Best kam im ersten Wahlgang am 7. November auf 46,47 Prozent der 4095 abgegebenen Stimmen, Gerd Fröhlich auf 28,77 Prozent und Heyner auf 24,76 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 52,41 Prozent.

+++ Erstmeldung vom 21. November, 19:44 Uhr:

Im Kampf um das Amt waren mit Dr. Karsten Heyner zunächst drei Kandidaten ins Rennen gegangen. Am 7. November war Heyner bereits ausgeschieden. Best folgt ab dem 1. März 2022 auf den langjährigen Rathauschef Frank Börner.

Sie und Susanne Schneider (Guxhagen) sind jetzt die einzigen Bürgermeisterinnen im Landkreis neben 25 Männern.

Die Wahlbeteiligung lag diesmal bei etwas über 51 Prozent. Wahlberechtigt waren in Gudensberg 7876 Menschen.

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