Heutige Wahl

Bürgermeisterwahl in Gudensberg: Best und Fröhlich gehen in die Stichwahl

Heute entscheiden die Gudensberger darüber, wer die Nachfolge von Frank Börner (SPD) antritt. Unser Foto zeigt die Obernburg.
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Heute entscheiden die Gudensberger darüber, wer die Nachfolge von Frank Börner (SPD) antritt. Unser Foto zeigt die Obernburg.

In Gudensberg findet am Sonntag (07.11.2021) die Bürgermeister-Wahl statt. Es treten drei unabhängige Bewerber an.

Update vom Sonntag, 07.11.2021, 19.27 Uhr: Das vorläufige Gesamtergebnis der Bürgermeisterwahl in Gudensberg ist nun bekannt: Sina Best kommt aktuell auf 46,47 Prozent, dahinter liegen Gerd Fröhlich mit 28,77 Prozent und Dr. Karsten Heyner mit 24,67 Prozent eng beieinander.

Die beiden Bürgermeisterkandidaten Best und Fröhlich werden demnach am Sonntag, dem 21. November in die Stichwahl gehen.

Bürgermeisterwahl in Gudensberg: Vorläufiges Gesamtergebnis am Abend

Erstmeldung vom Sonntag, 07.11.2021, 12.54 Uhr: Gudensberg – Die Gudensberger waren in diesem Jahr schon zwei Mal zur Wahl aufgerufen – im März zur Kommunalwahl und im September zur Bundestagswahl. Doch die Wahl, die am heutigen Sonntag ansteht, ist für viele Menschen in der Stadt die mit Abstand spannendste Entscheidung. Denn diese soll eine Antwort auf die Frage geben, wer die nächsten sechs Jahre im Rathaus der Stadt als Bürgermeisterin oder Bürgermeister das Sagen hat.

Drei unabhängige Bewerber treten an: Dr. Karsten Heyner (56 Jahre, aus Dorla), Sina Best (33 Jahre, aus Dorfitter) und Gerd Fröhlich (60 Jahre, aus Gudensberg). Amtsinhaber Frank Börner (SPD) tritt nicht mehr an.

Es ist eine Wahl der Superlative: Zum ersten Mal können die Gudensberger zwischen drei Kandidaten wählen. Zum ersten Mal tritt eine Frau an. Zum ersten Mal stellt keine der Parteien in der Stadt einen eigenen Kandidaten. Allerdings unterstützt die Bürgerliste Dr. Karsten Heyner und Sina Best, die der SPD in Waldeck-Frankenberg angehört, wird von der Gudensberger SPD unterstützt. Zugleich endet somit eine Ära der Gudensberger SPD, die bislang stets die von ihr originär aufgestellten Kandidaten ins Rathaus brachte.

Wohl auch wegen all dieser Besonderheiten ist diese Bürgermeisterwahl sehr spannend für viele der 7874 Wahlberechtigten. Einen Beleg dafür sieht Wahlleiterin Sabine Iffert auch in der „sehr hohen Beteiligung bei der Briefwahl“. 1910 Briefwahlunterlagen seien bis Freitag eingegangen. „Das ist ein toller Rücklauf“, sagt sie. Natürlich trage auch die Coronapandemie dazu bei – aber nicht nur, Iffert rechnet insgesamt mit einer guten Wahlbeteiligung.

Das erste Ergebnis aus einem der zehn Wahllokale erwartet sie bereits um 18.30 Uhr. Das kleinste Wahllokal ist mit 245 Wahlberechtigten in Gleichen, das größte mit 1249 Wählern in der Kita Holzweg. „Aber eigentlich sind die zwei Briefwahlbezirke schon jetzt die, in denen die meisten Stimmen ausgezählt werden“, sagt Iffert. Insgesamt sind am Sonntag 98 Wahlhelfer im Einsatz. Mit dem vorläufigen Gesamtergebnis der Bürgermeisterwahl rechnet Iffert dann gegen 19.30 Uhr. (Maja Yüce)

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