Schwerpunktprüfung bei Geflügelschlachthof

Zoll bei Plukon in Gudensberg: Keine Verstöße festgestellt

Für Aufsehen sorgte am Donnerstag der Einsatz von etwa 50 Mitarbeitern des Zolls – Finanzkontrolle Schwarzarbeit – beim Geflügelschlachthof Plukon in Gudensberg.

Es sei eine Schwerpunktprüfung, also ein Routineeinsatz gewesen, so Michael Bender, Sprecher des Hauptzollamtes in Gießen. Der Einsatz sei reibungslos verlaufen, Plukon habe sich kooperativ gezeigt und es habe nach dem ersten Eindruck keine Hinweise auf Regelverstöße (Schwarzarbeit, Mindestlohnverstöße oder ungenehmigte Leiharbeiter) gegeben.

242 Arbeiter wurden nach ihrem Beschäftigungsverhältnis befragt. Zwei Leiharbeitsfirmen und zwei Werkvertragsunternehmen seien bei Plukon tätig. Dies sei nicht unüblich in der Branche. Die meisten Arbeiter stammen aus Bulgarien und Rumänien. Die Unterbringungen der Arbeiter wurden nicht kontrolliert.

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