Grüne sind dagegen

Gudensberger Hähnchenschlachter wollen investieren

Gudensberg. Der Geflügelschlachtbetrieb im Gewerbegebiet am Odenberg in Gudensberg will erheblich investieren, seinen Betrieb modernisieren und erweitern. Deshalb muss die Stadt Flächennutzungspläne verändern und einen neuen Bebauungsplan aufstellen.

Den Plänen stimmten die Stadtverordneten in ihrer Sitzung am Donnerstag mehrheitlich zu.

Soll erweitert werden: Der Geflügelschlachtbetrieb (vorn) an der A 49 bei Gudensberg (in Hintergrund).

Lediglich die Fraktion der Grünen sprach sich dagegen aus. „Wir sind gegen Massentierhaltung und der Überzeugung, dass eine noch größere Schlachterei diese Art der Tierhaltung begünstigt“, sagte Ulrich Horstmann. Auch die SPD sei für Tierschutz und gegen Tierquälerei, betonte deren Sprecher Michael Höhmann, doch das niederländische Unternehmen Plukon Group habe vor, vieles zu verbessern. Die Firma habe angekündigt, für eine Million Euro die Lüftungsanlage in 2014 zu erneuern, um die Geruchsemissionen zu verringern, ergänzte Bürgermeister Frank Börner.

Dieter Heer (CDU) sagte, dass die Stadt nicht das Problem der Massentierhaltung lösen könne. Es sei wichtig, Arbeitsplätze zu sichern. Zudem unterscheide sich das jetzige Unternehmen deutlich von seinen Vorgängern. Die Plukon Food Group hat 14 Niederlassungen in den Niederlanden, Deutschland und Belgien. 6,8 Millionen Hähnchen werden pro Woche geschlachtet. (ula)

Rubriklistenbild: © dpa

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