Günter Rudolph: Kein Geld vom Land für Ortsdurchfahrt Grifte

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SPD-Abgeordneter Günter Rudolph

Grifte. Die Ortsdurchfahrt von Edermünde-Grifte wird nach Einschätzung des SPD-Landtagsabgeordneten Günter Rudolph auch in den kommenden Jahren nicht ausgebaut.

Der Bau sei offenbar auf den St. Nimmerleinstag verschoben worden. Der hessischen Landesregierung wirft er Wortbruch vor.

In der so genannten „Sanierungsoffensive Landesstraßenbau“ der Landesregierung für die Jahre 2016 bis 2022 finde sich die Ortsdurchfahrt Edermünde-Grifte nicht wieder. Das gehe aus der Antwort auf eine Anfrage hervor, so Rudolph. Seit vielen Jahren werde über die dringend notwendige Sanierung diskutiert. In den vergangenen Jahren seien auch entsprechende Haushaltsmittel für den Aus- und Umbau vorgesehen gewesen, erklärte der Abgeordnete. Bereits 2010 sei mitgeteilt worden, dass für das Projekt 2011 das Baurecht geschaffen und es in 2012 verwirklicht werden solle.

Anwohner klagten seit Jahren über die erheblichen Lärmbelastungen, die durch den Zustand der Landesstraße in der Ortsdurchfahrt hervorgerufen würden. Dass die Landesregierung nunmehr für die Ortsdurchfahrt keinen Handlungsbedarf sehe, ist nach Auffassung von Rudolph abenteuerlich. Die selbe Behörde, die vor Jahren nach fachlichen Gesichtspunkten eine Sanierung für nötig gehalten habe, behaupte nun das Gegenteil.

Das Beispiel der Ortsdurchfahrt Edermünde-Grifte zeige, dass der Landesstraßenbau in dieser schwarz-grünen Landesregierung nicht den notwendigen Stellenwert habe.

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