Eine Reise mit den „Durchgebrannten Pürierstäben“

Guten Flug zu Tortilla und Tequila

Animateure am Werk: Mexiko war das Ziel der etwas anderen Reise in der Knüllwaldschänke. Die Theatergruppe Die durchgebrannten Pürierstäbe mischte das Publikum durch. Foto: Thiery

Oberbeisheim. Schon der Start war eine Reise wert: Wie in der Abflughalle eines Flughafens warteten die Besucher. Dicht gedrängt saßen die Gäste im sonstigen Kegelraum, in der Hand je einen Schuhkarton, worin sie ihre Wertsachen verstauten. Die Theatergruppe „Die durchgebrannten Pürierstäbe“ und die Knüllwaldschänke hatten zu einer besonderen Reise geladen.

Von dort ging es zum Einchecken. Die Stewardessen (Clara Steube und Rieke Warzog) geleiteten die Fluggäste in die Warteschlange vor der Absperrung durch die Flure des Hauses. Kapitän (Jonas Orf) fragte nach Waffen und Drogenkonsum bevor die Wertsachen gecheckt wurden.

Die Zuschauer witzelten mit. Wohin die Reise ging, war noch lange nicht klar. Auch der Nacktscanner fehlte nicht. Der Fluggast stellte sich hinter eine Leinwand, darauf projiziert wurde ein immer anderes Bild, geleitet von Sicherheitschef Leon Hegmit. Mäuschen, Löwe oder James Bond – die wahre Persönlichkeit offenbarte sich im Dia, bevor es zum Boarding ins „Flugzeug“ ging, eigentlich der Proberaum der Knüllwaldmusikanten.

Ein Fluggast ( Christopher Seban) kam zu spät, hatte dazu noch Flugangst und sorgte so für Aufruhr. Der Flug an sich, geführt vom Kapitän und seinem Copiloten (Dokukan Kasim), fiel etwas turbulent aus. Beide verließen selbstverliebt das Cockpit und mischten sich unter die Fluggäste. Auch da wusste immer noch keiner, wo man landete und manchmal auch nicht, ob das jemals der Fall sein würde.

Bombendrohung und nahender Flugzeugabsturz gefährdeten die Reise der Urlauber. Bis nach Tomatensaft und Snack dann die Landung nahte, war es klar, dass man in einer halben Stunde nach Mexiko geflogen war. Wirt Holger Hasenbein wurde flugs zum Reiseleiter und führte die Urlauber mittels Diashow durchs Land, bevor die Reisenden im Hotel (Saal der Knüllwaldschänke) eincheckten, wo es landestypische Spezialitäten am Buffet gab. Speedy Gonzales Suppe, gefüllte Tacos, Tortilla und Tequila bekamen die hungrigen Urlauber, bevor die Animateure die Gäste noch zum mexikanischen Tänzchen aufforderten. (zty)

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