Einblicke in eine nordhessische Spezialität

Hier ging es um die Ahle Worscht

Kulinarisches: Pfarrer Karl Waldeck referierte im Kulturhaus Synagoge über die Ahle Worscht. Foto: Eberlein

Gudensberg. Es ging um die Wurst im Kulturhaus Synagoge. Die gute „Ahle Worscht“, als eine von Nordhessens kulinarischen Spezialitäten, stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung einer mehrteiligen Reihe des Evangelischen Forums Schwalm-Eder. Geplant sind sechs Vorträgen in Kombination mit „praktischen Übungen“ zum Thema Lebensmittel aus der Region.

Einer der Hintergedanken für die Reihe seien Informationen über die Möglichkeiten, sich in der Nähe mit qualitativ guten Lebensmitteln zu versorgen, sagte Stadtrat Walter Berle, der die Gäste im Kulturhaus und den Referenten, Pfarrer Karl Waldeck, Direktor der Evangelischen Akademie in Hofgeismar, begrüßte.

Waldeck ist ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Stracken und Runden. Hunderte von Ahlen Wörschten hat er nach eigenem Bekunden verkostet. Er hatte dem Publikum daher einiges rund um die Wurst zu sagen. Als launiges und unterhaltsames Referat mit vielen lustigen Aussagen und Zitaten hatte er die Informationen verpackt.

Elementare Fragen, wie: „Ahle Worscht, was ist das?“ oder „Was ist drin in der Wurst?“ kamen zur Sprache und auch an die Bestimmung des eigentlichen „Stammbiotops“ der Spezialität wagte sich der Experte. Musikalisch umrahmt wurde der Vortrag von Pfarrer Waldeck durch Jochen Faulhammer und Andreas Olbrich, die beide „ihren Senf zur Wurscht“ gaben.

Selbstverständlich machten die Ausführungen den Anwesenden im ersten Teil Abends den Mund wässrig, so dass sich alle auf den zweiten Teil, die „praktische Übung“, freuten. Dabei warteten drei Anbieter von Ahler Worscht im Erdgeschoss der Synagoge mit ihren eigenen Kreationen der nordhessischen Spezerei. Die Metzgereien Kramer aus Nassenerfurth, Rennert aus Gudensberg und Landwirt Markus Kleffel aus Dorla boten ihre Würste zur Verkostung.

Die nächste Veranstaltung der Reihe ist im Februar geplant. (zen)

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