„Das war einfach affengeil“: Wiegels als VIP-Gäste beim Dortmund-Sponsor

Daumen hoch für Borussia, Evonik und die HNA: Erwin Wiegel aus Niederbeisheim erlebte mit seiner Tochter Laura das Spiel Dortmund gegen Wolfsburg - und noch viel mehr, unter anderem eine private Stadionführung und Sitzplätze im VIP-Bereich. Foto: Borussia Dortmund

Dortmund/Niederbeisheim. Erwin Wiegel fehlten die Worte. Und das passiere nicht oft, sagte er selbst. Aber das Erlebnis, das ihm seine Teilnahme an der HNA-Weihnachtswunsch-Aktion ermöglichte, machte ihn fast sprachlos.

So supertoll war der Besuch im Dortmunder Fußballstadion am vergangenen Mittwoch vor und während des Spiels der Borussia gegen Wolfsburg.

Der Knüllwälder Verwaltungsangestellte fängt fast an zu stottern, wenn er berichtet, wie es war: „Richtig, richtig, richtig cool“, betont er ein ums andere Mal. Denn mit einer ganz besonderen Privatführung durch das Stadion vor dem Spiel hätte er so nicht gerechnet.

Um kurz nach 16 Uhr trafen sich die Wiegels mit dem Marketing-Chef des Dortmunder Hauptsponsors Evonik, Markus König, in der Fan-Welt. König hatte der Homberger HNA-Redaktion zugesagt, den Knüllwäldern ihren Wunsch zu erfüllen.

„Der war total nett“, schwärmt Erwin Wiegel noch Tage später. Er lotste seine Gäste - es waren noch zwei Geschäftspartner dabei - durch Deutschlands größtes Fußballstadion, das 80.700 Plätze bietet. Er zeigte ihnen Bereiche, in die normale Führungen nicht kommen, etwa den Knast: Das sind Zellen, in denen Randalierer während eines Spiels festgesetzt werden können.

„Wir saßen auf der Trainerbank, wo Jürgen Klopp sonst sitzt“, erzählt Laura Wiegel (17). Die Schülerin fand das ganze Erlebnis „übelst beeindruckend“ und war nur etwas traurig, dass die Borussia noch ganz zum Schluss ein Tor eingefangen hat.

In der 30 Jahre alten Stadionkneipe tranken sie etwas, im Pressekonferenz-Raum saßen sie vor den Mikrofonen, vom VIP-Bereich der Nordtribüne ging es dann zu den Sitzplätzen. „Wir hatten einen tollen Blick aufs Spiel und die Südtribüne“, berichtet Erwin Wiegel. Die ist berühmt als „Die Wand“, die größte Stehplatztribüne Europas, und fasst 25 000 Menschen. Es wurde sogar ein Film darüber gedreht.

Er könne seine Eindrücke kaum beschreiben, sagt der Knüllwälder, der es besonders toll fand, wie es gerochen hat, als er das leere Stadion betrat. Wie es langsam zum Leben erwachte, immer heller wurde: einfach nur toll.

Der nette Herr König darf sich jetzt auf ein Päckchen aus Nordhessen freuen. Erwin Wiegel wird es mit Ahler Wurscht und anderen nordhessischen Spezialitäten füllen. Da wünschen auch wir ein frohes Fest!

Von Ulrike Lange-Michael

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