Beschluss in der Stavo

Abriss und Verkauf stehen an: Parlament trifft Entscheidungen für Homberger Klinik-Areal

Das ehemalige Schwesternwohnheim wird verkauft: Die Stadt Homberg sucht einen neuen Eigentümer fürs Gebäude, das auf dem
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Das ehemalige Schwesternwohnheim wird verkauft: Die Stadt Homberg sucht einen neuen Eigentümer fürs Gebäude, das auf dem

Das ehemalige Schwesternwohnheim am früheren Klinikareal an der Melsunger Straße in Homberg soll verkauft werden. Auch der Abriss mehrerer Gebäude auf dem Gelände soll nun vorbereitet werden.

Homberg – Das beschlossen die Homberger Stadtverordneten während ihrer Sitzung am Donnerstagabend in der Stadthalle mit einer Stimmenthaltung.

Nach Darstellung im Parlament habe sich herausgestellt, dass das Schwesternwohnheim nahe der Mörshäuser Straße doch erhalten werden könnte, teilte Bürgermeister Nico Ritz mit.

Wegen bereits vorhandener Schäden am Gebäude, werde sich dessen Zustand vor allem in den Wintermonaten verschlechtern. Deshalb sollte die Immobilie möglichst schnell verkauft werden. Eine Veräußerung würde sich wohl nicht negativ auf die künftige Nutzung des Areals auswirken, so die Einschätzung des Magistrats.

Während eines Ortstermins mit Mandatsträgern habe sich herausgestellt, dass die Nebengebäude entlang der Melsunger Straße, darunter auch die ehemalige Dialysepraxis, sich in einem derart schlechten Zustand befänden, dass sie wohl nicht mehr genutzt werden können.

Gleiches gelte für den OP-Trakt, der nachträglich an das Hauptgebäude angebaut wurde. Ein Abbruch dieser Gebäudeteile sei auch deshalb möglich, weil sie nur mäßig mit Schadstoffen belastet scheinen. Durch den Abriss sei eine schnellere Entwicklung westlich des Hauptgebäudes möglich, hieß es in der Sitzung.

Nach Auffassung des Bauausschusses sollte nun zunächst der Marktpreis des Schwesternwohnheims erhoben werden. Die Ergebnisse sollen binnen zweier Monate dem Parlament vorgelegt werden.

Beim Abriss der Nebengebäude soll ein Konzept erstellt werden, das die Abbruchkosten jedes einzelnen Gebäudes erfasst und ein abschnittsweises Vorgehen berücksichtigt. Auch sollen die Arbeiten nicht während der Setz- und Brutzeit, also nicht zwischen April und Juni, ausgeführt werden. (Rainer Schmitt)

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