Verkaufsstart Dezember 2020

Abrissarbeiten für Einkaufszentrum in Homberg fast beendet

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Meterhohe Schuttberge türmen sich auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Ulrich in Homberg auf. Dort entsteht ein neues Einkaufszentrum. 

Schuttberge türmen sich auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Ulrich in Homberg. 60.000 Tonnen Erde müssen bewegt werden, bevor das Einkaufszentrum an der Drehscheibe eröffnet werden kann.

Mit dem Verkaufsstart wird zum Weihnachtsgeschäft 2020 gerechnet.

Der Abriss der Gebäude indes ist fast beendet. Ein Keller stehe noch, in dem derzeit noch der Bauschutt gelagert werde, sagt Pedro Cano von der Firma Wilhelm Knepper. Das Unternehmen aus Lippstadt ist für den Abriss der Gebäude in Homberg zuständig. Der Projektleiter rechnet damit, dass in knapp zwei Wochen alle Abriss-Arbeiten beendet sein werden. „Dann ist das ganze Material von einer Maschine sortiert worden“, berichtet der Projektleiter.

12.000 Tonnen eines Bauschutt-Lehmgemischs befinden sich derzeit auf dem Gelände. Das sei der Durchschnitt für ein Projekt solcher Größe.

Mindestens dreiviertel der Masse wird wiederverwendet. Dazu wird der Bauschutt nach Material sortiert, einzeln zerkleinert und anschließend analysiert. Mit einer sogenannten Brechanlage werde der Bauschutt auf eine vorher festgelegte Körnung zerkleinert. So sei das Material im Anschluss wiederverwendbar, berichtet Cano. Neben Baggern, der Brechanlage und einem Radlader könnte eventuell noch ein Förderband auf der Gelände gebracht werden, um den Bauschutt leichter transportieren zu können.

Probleme sind bei dem Abriss bisher nicht aufgetaucht: „Es lief bisher alles, wie wir uns das gewünscht haben“, sagt Cano. Auch mit den Nachbarn wie etwa der Sparkasse habe es keine Schwierigkeiten gegeben.

Dass alles so problemlos lief, habe aber nicht an den milden Temperaturen gelegen. Die beeinflussen die Abrissarbeiten nämlich keineswegs. „Bei Frost können wir genauso gut arbeiten“, sagt der Projektleiter. Bei Minustemperaturen kann nur weniger Wasser gesprüht werden, dass die Staubbildung verringert. „Wir hatten aber alles im Griff“, so Projektleiter Cano.

In dem Einkaufszentrum an der Drehscheibe sollen auf 7500 Quadratmetern Verkaufsfläche nicht nur Geschäfte für die Nahversorgung angesiedelt werden. Optiker, Friseure und Textilangebote sollen sich dort ebenfalls wieder finden. Inzwischen seien 90 Prozent der Flächen im neuen Einkaufszentrum vermietet, teilt Heike Fauser, Pressesprecherin von Schoofs Immobilien, mit. Damit seien nur kleine Teilflächen noch nicht vermietet. Die vier Hauptmieter Rewe, Müller, Aldi und Woolworth belegen jeweils eine Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern.

Die Baugenehmigung für das Einkaufszentrum hingegen liege dem Investor noch immer nicht vor, berichtet Fauser.

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