Projektentwickler will noch Details mit Mietern klären

Arbeiten für Homberger Einkaufzentrum gehen im Herbst weiter

Homberg. Bewegung im Projekt Einkaufszentrum in Homberg wird nach Angaben des Investors Schoofs Immobilien erst im Herbst aufkommen. Dann sollen Abrissarbeiten auf dem Gelände beginnen. 

Es tut sich einfach nichts auf dem Gelände des ehemaligen Ulrich-Autohauses in Homberg – und das seit Monaten. Dort soll auf 15 750 Quadratmetern zwischen der Kasseler und der Ziegenhainer Straße ein Einkaufszentrum gebaut werden. Sichtbare Veränderungen auf dem Grundstück kommen laut Projektentwickler Schoofs Immobilien aber voraussichtlich erst im Herbst.

Im Februar hatte das Frankfurter Unternehmen noch angekündigt, dass man im April mit Abrissarbeiten beginnen wolle, damit die Eröffnung pünktlich zum Weihnachtsgeschäft 2018 erfolgen kann. Die Abrissfirma ist laut Geschäftsführer Mohamed Younis auch bereits beauftragt worden. Änderungen im Bereich der Vermietung haben aber zu Verzögerungen im Zeitplan geführt. Zum einen sei die angestrebte Quote an Mietern noch nicht erreicht, zum anderen stimme man letzte Details mit den künftigen Geschäften ab.

Um die Logistik des künftigen Einkaufszentrums den Bedürfnissen der Mieter anzupassen, plane man gerade geringfügig um. „Die Baupläne ändern sich aber nicht, es geht nur um die Aufteilung der Lieferflächen“, versichert der Geschäftsführer.

Man befinde sich noch immer in der Ausführungsphase, die angekündigten Abrissarbeiten verschieben sich deshalb in den Herbst. Den angepeilten Eröffnungstermin im Winter kommenden Jahres könnte man einhalten, aber dem Projektentwickler sei Qualität vor Schnelligkeit wichtig.

Die Verzögerungen beim Einkaufszentrum haben in der Bevölkerung und in der Kommunalpolitik für Verunsicherung gesorgt, weiß Bürgermeister Dr. Nico Ritz. Er sei aber unverändert optimistisch, dass das Zentrum bis Ende 2018 realisiert wird. „Es ist mir lieber, wir sehen dort ein sorgfältig geplantes und nachhaltig organisiertes Projekt, als schnelle Erfolge“, betont Ritz. 

Platz für 320 Stellplätze

Für das Einkaufszentrum ist eine Fläche von 7500 Quadratmetern Verkaufsfläche vorgesehen. Geplant sind vier Einzelbauten, neben dem Einkaufszentrum soll auch ein Anbau an der Kreissparkasse Schwalm-Eder in Homberg entstehen. Im künftigen Einkaufszentrum an der „Drehscheibe“ werden Lebensmittelmärkte, unter anderem Rewe, eine Drogerie, ein Textilfachmarkt und ein Schuhfachmarkt einziehen. Außerdem werden Büroräume eingerichtet. Insgesamt sollen bis zu 320 Stellplätze für Autos an dem Zentrum geschaffen werden. Dafür wird auch ein Teil des Geländes, auf dem sich Parkplätze der Kreissparkasse befinden, benötigt. 

Rubriklistenbild: © may

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