Burgberg-Gasthaus in Homberg bekommt einen Anbau

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Der Bagger rollte an: Neben der Burgbergstube soll ein Anbau entstehen. In der Gebäudeerweiterung wird es ein Lager, eine Spülküche und einen Kühlraum geben.

Homberg. Der Anbau an der Burgbergstube in Homberg kann kommen: Mit einem symbolischen Spatenstich haben Bürgermeister Dr. Nico Ritz und der Wirt Fred Köhler die Erweiterungsarbeiten des Gasthauses gestartet.

"Jetzt kann es losgehen“, verkündete Hombergs Bürgermeister Dr. Nico Ritz zum symbolischen Spatenstich am Burgberg. Denn dort soll in den nächsten Monaten ein Anbau an der Gaststube entstehen, den der Wirt Fred Köhler unter anderem als Lagerraum nutzen möchte.

Zum Spülen und Lagern 

In dem zweistöckigen Teilgebäude ist eine Spülküche, ein Kühlraum sowie eine Lagerfläche vorgesehen. Probebohrungen im vergangenen Sommer ergaben laut Ritz, dass der Untergrund an der betreffenden Stelle neben dem Hauptgebäude stabil genug für das neue Objekt sei.

Geplant sei laut Architekt Volker Elsasser aus Borken auch ein zusätzlicher Eingang am Innenhof sowie der Einbau einer Treppe. „Die Arbeitswege für das Personal sollen verbessert werden. Außerdem wird es möglich, auch größere Geräte wie zum Beispiel Kühlschränke zwischen den Räumen zu bewegen“, sagte Elsasser.

Waren beim Spatenstich dabei: Jürgen Thurau (von links), Fred Köhler, Thomas Mönch, Isabell Fröde, Marko Scharnofske, Hans Skamel, Nils Arndt, Volker Elsasser, Heinz Ziegler und Dr. Nico Ritz.

Neben einer umgestalteten Personaltoilette in der Burgbergstube sollen öffentliche, behindertengerechte Toiletten entstehen. Dafür werde ein doppelter Zugang geschaffen: Die Toiletten können sowohl über das Gasthaus als auch von außen betreten werden, wenn das Lokal geschlossen hat.

Moderne Optik 

Der Anbau soll modern gestaltet werden, sich aber in das Gesamtbild der Gaststätte einfügen. In Absprache mit dem Denkmalschutz bekomme der Anbau daher ein Satteldach und ein Mauerwerk mit Holzverschalung.

Arbeiten bis Herbst 

Bis spätestens zum Frühherbst soll das Gebäude stehen. Nach einer kurzen Verzögerung durch die Witterung der letzten Woche könne man laut der bauausführenden Firma Fröde aus Homberg erst jetzt mit den Arbeiten beginnen. „Alle Bauabschnitte werden in enger Absprache mit dem Wirt stattfinden“, erklärt Heinz Ziegler von der Bauverwaltung in Homberg. Der Gaststättenbetrieb bleibe, sofern es möglich ist, während der Arbeiten geöffnet. 240 000 Euro wird der Bau insgesamt kosten, davon stammen 152 000 Euro aus Leader-Fördermitteln. Etwa 88 000 Euro entfallen auf die Stadt Homberg.

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