„Die Angela schafft uns“ - Politisches Kabarett von Irmi und Edgar

Urkomisch: Das Kabarettisten-Paar Edgar und Irmi war in Homberg zu Gast. Foto: 

Homberg. Im ausverkauften Saal des Homberger Hotels „Stadt Cassel" hat das Komiker-Paar „Edgar und Irmi" aus der fränkischen Rhön sein Publikum am Freitagabend bestens unterhalten. Veranstalter war der Homberger Kulturring.

Wolfgang und Silvia Klösel aus Stockheim boten mit ihrem Programm „Deutschland, Achtung Baustelle“ eine gelungene Mixtur aus tiefgründigem Humor, bissiger Ironie und feinem Sarkasmus. Gleich zu Beginn witzelte Edgar: „Wir sind jetzt hier in Homberg/Efze. Es hätte schlimmer kommen können.“ Er sinnierte über politische und gesellschaftliche Themen.

Edgar wunderte sich darüber, wie es sein könne, dass die SPD die Bundestagswahl verloren und dennoch sechs Ministerposten habe. „Ja der Gabriel, der hat jetzt Gewicht, also auch politisch gesehen“, sagte Edgar. Und: „Angela Merkel, früher Kohls Mädchen, ist heute das Mädchen, das uns verkohlt. Doch es gebe in der CDU eine Frauenprotestbewegung gegen sie namens „Tussi Riot“.

Verteidigungsministerin „Uschi“ van der Leyen sei „nahkampferprobte siebenfache Mutter“ - ein idealer Obergeneral. Zu Merkels Flüchtlingspolitik meinte er: „Die Angela wird das schaffen - uns auf jeden Fall!“ Nun solle Gauck alles retten. Es sei schade, dass er kein katholischer Pfarrer sei. Dann könnte auf „Augenhöhe“ mit der Mafia verhandeln.

Als gute Bundespräsidentin könne er sich Margot Käßmann vorstellen. „Sie hat einen Heiligenschein und kann - wenn es hart auf hart kommt - jeden von der Mafia gnadenlos untern Tisch saufen“, betonte Edgar.

Seine Frau Irmi äußerte Angst vorm Islam, weil „der schon vor der Tür steht“. Edgar beruhigte sie: „Vor der Tür stehen höchstens die Zeugen Jehovas und wollen den Wachturm verkaufen.“

Aber Wachtürme habe man in Deutschland lange genug gehabt. Aus Umweltschutzgründen beschloss Irmi nur noch alle zwei Tage zu kochen, „da Dicke beim Autofahren mehr Sprit verbrauchen“. (nz)

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