Endlich wieder abtauchen

Diese Freibäder im Kreisteil Fritzlar-Homberg öffnen wieder

Unter Wasser in Fritzlar: Für das Foto hat sich Schwimmmeisterin Carolina Clobes eine Maske aufgesetzt, die inzwischen zum Alltag gehört. Natürlich ist die Maske nicht im Wasser zu tragen, aber im Eingangsbereich sowie beim Kioskbesuch.
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Unter Wasser in Fritzlar: Für das Foto hat sich Schwimmmeisterin Carolina Clobes eine Maske aufgesetzt, die inzwischen zum Alltag gehört. Natürlich ist die Maske nicht im Was ser zu tragen, aber im Eingangsbereich sowie beim Kioskbesuch.

Endlich wieder baden – im Kreisteil Fritzlar-Homberg öffnen immer mehr Freibäder und Seen. Viele Städte und Gemeinden haben Hygienekonzepte erarbeitet, die das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus minimieren sollen.

Fritzlar

Das Eder-Auen-Erlebnisbad in Fritzlar hat seit heute wieder offen. Maximal 300 Badegäste dürfen sich dort gleichzeitig aufhalten. Sie können Liegewiese, Becken und die Gebäude nutzen. Bürgermeister Hartmut Spogat ist froh, dass das Bad wieder – wenn auch eingeschränkt – genutzt werden kann. Es sei aber ein logistischer und finanzieller Mehraufwand die Öffnung zu gewährleisten. „Früh-, Freizeit-, und Wettkampfschwimmer sollen die Möglichkeit erhalten, sich wieder betätigen zu können. Der Schwimmbereich wird dazu in drei Bahnen abgegrenzt. Im Nichtschwimmerbereich bitten wir die Eltern und Angehörigen selbst auf ihre Kinder zu achten“, sagt er. Der Kartenverkauf findet am Kiosk statt. Ein Onlineticketsystem soll es auch geben.

Homberg

Badegäste können von Dienstag, 23. Juni, an wieder im Freibad Erleborn schwimmen, tauchen und planschen. 240 Badegäste können gleichzeitig in das Bad, der Aufenthalt wird auf zwei Stunden begrenzt, teilt Bürgermeister Dr. Nico Ritz mit. Das Freibad wird dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr offen sein, der Eintritt wird für Erwachsene auf 2, für Kinder auf einen Euro reduziert. Darüber hinaus plant die Stadt ein Onlinebuchungsverfahren für Eintrittskarten. Duschen und Toiletten dürfen nur von zwei Besuchern gleichzeitig genutzt werden, Rutsche, Sprungturm und Spielgeräte sind gesperrt. Laut Mitteilung muss im Eingangsbereich, den Umkleiden und Toiletten Maske getragen werden.

Edermünde

Das Freibad Holzhausen öffnet ab Dienstag, 23. Juni, wieder für Badegäste. Allerdings mit verkürzten Öffnungszeiten von 13 bis 19 Uhr. „Spätestens ab 6. Juli wollen wir dann regulär öffnen“, sagt Bürgermeister Thomas Petrich. Nur 500 Leute dürfen auf das 8000 Quadratmeter große Gelände. Wer ins Becken möchte, muss ein Armband anziehen, dass in einer Desinfektionslösung liegt. Bis zu 100 Menschen können gleichzeitig baden. Das Freibad wird laut Petrich jeden Morgen von einer Firma gereinigt und desinfiziert. Auch tagsüber werden Kontaktflächen wiederholt gereinigt. Schließfächer und Warmduschen können nicht genutzt werden. Die Zahl der Umkleiden ist reduziert. Sowohl das Planschbecken als auch das Beachvolleyballfeld sind geöffnet. Dort müssen Badegäste die Hygiene- und Abstandsregeln selbst überwachen. „Wir setzen auf das vernünftige Verhalten der Besucher“, sagt Petrich. Auch der Gastronomiebereich ist geöffnet. In allen Gebäuden gilt eine Maskenpflicht. Es gibt nur Einzel- und Zehnertickets, keine Saisonkarten.

Niedenstein

Das Bad in Niedenstein soll laut Stadt am 1. Juli öffnen.

Gudensberg

Das Terrano-Bad Gudensberg eröffnet die Badesaison am Freitag, 3. Juli. Die Mitarbeiter bereiten derzeit alles dafür vor.

Borken

Im Singliser See kann wieder gebadet werden. Der Badesee Stockelache sollte frühestens am 22. Juni öffnen, doch gibt es Verzögerungen durch die Einführung des Online-Buchungssystems. Ein neuer Termin steht noch nicht genau fest.

Neuental

Der Neuenhainer See ist laut Bürgermeister Dr. Philipp Rottwilm seit Dienstag wieder geöffnet. Maximal dürfen 500 Badegäste kommen.

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