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Scheune in Wallenstein brennt nieder: Tiere überleben Feuer und Einsturz

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Von: Claudia Brandau

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Auf dem Foto sind zwei Bullen zu sehen.
Hier sind zwei von den drei geretteten Bullen zu sehen. Sie haben den Scheunenbrand in Wallenstein überlebt. © Lukas Restel

Eine Scheune in Wallenstein brennt am Dienstag nieder. Die dort untergebrachten Bullen überleben.

Wallenstein – Eine Scheune in der Wallensteiner Burgstraße ist am frühen Dienstagmorgen bei einem Feuer komplett abgebrannt. Drei Jungbullen konnten in allerletzter Sekunde aus dem einsturzgefährdeten Gebäude unversehrt gerettet werden. Die Besitzer des nahe Homberg gelegenen Stalls hatten die Tiere schon tot geglaubt.

Der Hund des Nachbarn hatte am Dienstag um 4 Uhr in der früh heftig angeschlagen, als der Nachbar alarmiert aus dem Fenster blickte, habe die Scheune schon in hellen Flammen gestanden, berichtet Knüllwalds Gemeindebrandinspektor Carsten Löffler: „Sie war bis unters Dach mit Heu und Stroh gefüllt.“

Auf dem Foto ist ein Brand zu sehen.
Feuerwehrleute aus Knüllwald haben den Einsatz geleitet. © Thiery, Christine

Kurz nachdem die Knüllwälder Feuerwehren mit rund 70 Einsatzkräften anrückten, brach das Gebäude in sich zusammen. In diesem Moment seien alle sicher gewesen, dass die dort untergebrachten Tiere nicht überlebt hätten, sagt Carsten Löffler. Um so größer sei die Überraschung gewesen, als das THW mit einem Radlader die Trümmer und vor allem die Strohvorräte auseinanderzog und drei einjährige Bullen „unverletzt und auch ungerührt“ die Feuerwehrleute anstarrten. „Das war der einzig erfreuliche Moment bei diesem Einsatz“, so Löffler. Der Veterinär des Landkreises war ebenfalls vor Ort, untersuchte die offenbar unverletzten Tiere, die auf eine Weide gebracht wurden.

Die Homberger Wehr leistete mit der Drehleiter Hilfe, sie löschte den Brand von oben ab, auch DRK und der Verpflegungszug waren im Einsatz, das Feuer war gegen 5.50 Uhr unter Kontrolle.

Verkohlte Balken der abgebrannten Scheune in Wallenstein.
In Wallenstein brannte am Dienstag eine Scheune ab. © Hans-Gerhard Heil

Die Kriminalpolizei aus Homberg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Ein Feuerwehrmann aus Remsfeld organisierte bereits am Dienstag Stroh und Heu – die Vorräte des betroffenen Landwirts sind komplett verbrannt. (Claudia Brandau)

Erst Mitte Mai gab es in Barbis (Landkreis Göttingen) einen Scheunenbrand, der einen Großalarm auslöste.

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