5 GRÜNDE Sänger Markus Becker gibt Tipps fürs Feiern in der Openair-Arena

So wird die Malle-Party im Auto zum Hit: Tipps für den Start am Freitag

Lange Schlangen beim ersten Live-Konzert an der Ostpreußenkaserne: Einen ähnlichen Andrang wie beim Auftritt von Reiner Irsinn und Phil Schaller wünschen sich die Organisatoren wohl auch für die Malle-Party. 
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Lange Schlangen beim ersten Live-Konzert an der Ostpreußenkaserne: Einen ähnlichen Andrang wie beim Auftritt von Reiner Irsinn und Phil Schaller wünschen sich die Organisatoren wohl auch für die Malle-Party. 

Seit 20 Jahren zählt Markus Becker zu den Stars der Ballermann-Musik. Einmal in der Woche ist der Sänger in normalen Zeiten auf Mallorca unterwegs, bringt dort die Kneipen zum Beben. Jetzt tritt er in Homberg auf.

„Da hat das rote Pferd sich einfach umgekehrt und hat mit seinem Schwanz, die Fliege abgewehrt“ – 13 Jahre ist der Hit von Partysänger Markus Becker alt. Dazu gesungen und getanzt wird noch heute. Doch ein Auto ist keine Tanzfläche. Wir haben mit dem Musiker fünf Tipps gesammelt, wie die XXL-Malle-Party am Freitag, 12. Juni, trotzdem zum Hit wird.

1. 

So richtig Spaß macht eine Mallorca-Party erst, wenn man sich auch dazu bewegen kann. Im Autokino ist Winken quasi das neue Hüften schwingen. Ganz nach dem Motto: Blinker rechts, Blinker links, statt die Hände zum Himmel. Die kommen aber trotzdem zum Einsatz. „Einfach viel klatschen“, rät Markus Becker. Wer ein Schiebedach hat, solle sich ruhig auf seinen Autositz stellen und herausschauen. Für den absoluten Live-Charakter wünscht sich der Sänger offene Fenster: „Hände rausstrecken und mitfeiern.“ Wer das nicht möchte, kann seinen Beifall auch anders zeigen. „Macht eure Scheibenwischer an und hupt“, empfiehlt Becker. Dessen Hit „Das rote Pferd“ können Fans auch im Auto mittanzen. „Das bekommt man im Sitzen hin.“

2.  

Um die richtige Mallorca-Stimmung ins Auto zu holen, muss es bunt, bunt und nochmal bunt sein. Lichterketten, Hawaiiketten in grellen Farben, leuchtende T-Shirts und Sonnenbrillen sorgen für gute Atmosphäre. „Macht das Auto zur Strandbar.“ Klar, dass da auch die kühlen Getränke nicht fehlen dürfen. „Ob mit oder ohne Alkohol“, so Becker, der sich darauf freut, dass es eine Alternative zu den Auftritten auf des Deutschen liebster Insel gibt. „So vergessen wir wenigstens nicht unsere Texte.“ Für Textsicherheit können übrigens auch Besucher sorgen: Wer ordentlich mitsingen will, lädt sich vor der Party einfach die Songtexte herunter.

3. Malle-Songs, die man drauf haben sollte: 

Logisch, bei dem Sänger, dessen Markenzeichen der rote Hut ist, darf natürlich dessen absoluter Hit nicht fehlen. Becker hat nicht nur „Das rote Pferd“, sondern auch „Bierkapitän“, „Schönste Frau der Welt“, „Helikopter“ und „Kann ich so nicht sagen, müsst’ ich nackt sehen“ im Gepäck. „Das wird eine tolle Party“, verspricht er. Dass er sein Publikum zum Abfeiern bringt, steht für ihn außer Frage. „Wir machen Stimmungsmusik. Das kann auch im Auto schön sein.“

4.  

Kommunikation ist das A und O. Während es auf dem Ballermann wohl ausreicht, ein paar Töne anzusingen, um die Masse in die richtige Stimmung zu versetzen, braucht es im Autokino richtigen Einsatz. „Wir müssen die Leute animieren“, sagt Becker. Arbeit, die honoriert werden sollte. Denn Hupen ist ja ohnehin das neue Klatschen. Eines verspricht Becker: Angst müsse in seinen Fahrzeugen niemand haben. „Ich werde nicht auf die Autos springen.“ Vielleicht ist ja ein bisschen Party zwischen den Wagenreihen drin...

5.  

Schlechte Laune. Wer mit verschränkten Armen im Autositz hängt, kann keinen Spaß haben. Es ist zwar ein Konzert der anderen Art. Aber dennoch eines, das man nicht alleine erleben muss. „Man sieht doch die Leute in den anderen Autos. Da kann Stimmung aufkommen.“

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