Neben J.B.O und Mr. Irish Bastard traten auch junge Künstler auf

Homberger Burgbergfestival überzeugte mit Nachwuchs-Bands

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Sorgten für ein begeistertes Publikum: Die Punkrock-Band Sturdy aus Kassel trat auf der Newcomer-Stage auf, die zum Ziel hat, junge Nachwuchsmusiker aus der Region zu fördern.

Homberg. Mit Campingausrüstung, meist trockenem Wetter und vor allem guter Musik waren am Wochenende die wesentlichen Bedingungen für ein gelungenes Rock-Festival erfüllt.

In diesem Jahr fand auf den Homberger Efzewiesen nämlich wieder das traditionsreiche Burgbergfestival statt.

Das Burgbergfestival, das bereits am Donnerstag startete, war vor allem für Nachwuchs-Bands die Gelegenheit, ihr musikalisches Können unter Beweis zu stellen. Und so bot die Newcomer-Stage, unterstützt durch die Landesstiftung „Gemeinsam in Hessen“, mit Sturdy, The Dearly Bought, No Escape, Soulfragments und Generation Maybe gleich fünf jungen Bands aus der Region eine Bühne.

Dass das Burgbergfestival auch Nachwuchsmusikern eine Chance bietet, stellt für viele Fans den eigentlichen Reiz dar: „So erweitert man auch seinen musikalischen Horizont“, findet etwa Carolin Schäfer aus Niederaula, die bereits in den Vorjahren die Veranstaltung besuchte. Viele der Künstler hätten außergewöhnliches Talent. „Und wer weiß, vielleicht kommt ja die eine oder andere Band noch ganz groß raus“, sagt sie.

Musik aus Homberg: Der Chor Ten Sing überbrückte den Geräteumbau auf der Hauptbühne.

Für Begeisterung sorgten nicht nur die Nachwuchskünstler, sondern auch die Hauptacts Mr. Irish Bastard und Flatcap, die freitags auftraten, und J.B.O. am Samstagabend. Andere Besucher lobten besonders die einzigartige Atmosphäre: „Es ist ruhiger, aber auf eine positive, familiäre Weise“, so Valentin Ackermann aus Hessisch Lichtenau.

Dass man sich mit dem Erhalt der vertrauten Atmosphäre treu geblieben sei, aber den alteingesessen Stammsitz des Festivals auf dem Burgberg aufgeben musste, sieht Daniela Gräbe von den Organisatoren mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Die Anforderungen der Fans, aber vor allem auch die Sicherheitsanforderungen haben sich in den letzten Jahren so geändert, dass ein neuer Standort her musste“, erzählt sie.

Lobten die Atmosphäre des Burgbergfestivals: Britta Ackermann (von links), Valentin Ackermann und Sarah Ludwig aus Hessisch Lichtenau.

In diesem Jahr überschnitt sich das Festival mit dem Fußball-Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden. Das war aber kein Nachteil: Kurz vor Spielanpfiff strömten zahlreiche Anwohner auf das Festivalgelände zum gemeinsamen Public Viewing.

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