Eine Party fürs Denkmal

Homberger feierten den 25. Geburtstag der Stadthalle mit einem dreitägigen Fest

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Es war ein kunterbuntes Programm, das die Gäste beim Stadthallen-Jubiläum unterhielt: der Chor Cantare musica war eine von vielen Vereinigungen, die bei den Zuschauern gut ankamen.

Homberg. Mit über 350 Gästen zelebrierten die Homberger am Samstagabend das 25-jährige Bestehen ihrer Stadthalle - es war ein großes Fest.

Zur Einstimmung spielte Stephan Gesenhues Richard Wagners romantisches Werk „Einzug der Gäste“ aus Tannhäuser am Flügel. Dieses Stück hatte er auch schon bei der Einweihung der Stadthalle 1991 gespielt. Die Homberger Kantorei lud die Gäste mit „Freunde seid uns hoch willkommen“ ein und sang fröhliche Frühlingslieder, wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ und „Dieser Kuckuck, der mich neckt“.

Die Festansprache hielt Bürgermeister Dr. Nico Ritz. „Viele hätten nicht geglaubt, dass dieser Saal einmal die schönste Stadthalle im Landkreis und eine der schönsten Konzerthallen Nordhessens werden würde,“ sagte Ritz. Er ehrte die ehemaligen Mitglieder des Fördervereins „Gudescher Saal“ mit Urkunden. „Ihnen verdanken wir die Stadthalle“, betonte er.

Neues Leben für altes Gemäuer 

Georg Ritter, ehemaliger Vorsitzende des Fördervereins Gudescher Saal, blickte auf die Geschichte des Kulturdenkmals zurück. Die Idee zum Umbau sei 1984 entstanden. Damals sei man von Haus zu Haus gegangen, um zu erfahren, was die Homberger von der Idee hielten. Die stieß auf überwältigende Resonanz. Der Förderverein löste sich auf, der Homberger Kulturring übernahm die Aufgabe, die Stadthalle mit Leben zu füllen und Veranstaltungen zu organisieren.

Georg Ritter ermunterte nachfolgende Generationen, sich dafür einzusetzen, das alles zu erhalten und verantwortungsbewusst weiter zu entwickeln, was man als Gemeinwesen ererbt habe. Das weitere Programm moderierte Allhard Bischof. Gesenhues spielte Frédéric Chopins „Regentropfen-Prélude“, der Chor Cantare Musica begeisterte wie die Tänzerinnen der Ballettschule Mira Schimanski. Die Kleine Bühne Schwalm-Eder amüsierte mit Clownerie. Rasante Schautänze boten die „Sweet Chicks“ und „Rabauken“ vom KCV Homberg. Der MGV Liedertafel 1830 Homberg sang dann gemeinsam mit Dirk Schaller das Homberg-Lied, bevor dieser bei seiner „Reiner Irrsinn Show“ die vielen Zuschauer und Gäste mit Partykrachern begeisterte.

Am Sonntag stellten sich die Vereine in der Stadthalle vor. Die wurde damit erneut ihrer Aufgabe gerecht: Treffpunkt und Anlaufstelle für alle Homberger zu sein.

Von Nadja Zecher-Christ

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