Eröffnung zum Weihnachtsgeschäft

Drehscheibe Homberg: Nahezu alle Flächen in neuem Einkaufszentrum vermietet

Auf einer grauen Fläche ist Arbeitsmaterial abgestellt, es ist ein Teil des neuen Einkaufszentrums zu sehen. Links steht das Gebäude der Kreissparkasse.
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Parkplatz und Neubau: Auf der freien, grauen Fläche sollen künftig 250 Autos abgestellt werden können. Das Gebäude im Hintergrund beherbergt bald Restaurants und Büros.

Der Investor des neuen Einkaufzentrums in Homberg geht weiterhin davon aus, dass die Geschäfte noch vor Weihnachten öffnen.

Homberg - So wuselig es auf dem zukünftigen Parkdeck des neuen Einkaufszentrums in Homberg aussieht, so wuselig ist es auch im Innern. Auf der Baustelle wird derzeit an nahezu jedem vorstellbaren Gewerk gearbeitet. Neben Fliesenlegern sind Maler, Elektriker und Experten für die Sprinkleranlage auf dem Gelände an der Drehscheibe unterwegs, um rechtzeitig alle Arbeiten abzuschließen.

Der Lärm ist ohrenbetäubend unten im neuen Einkaufszentrum an der Drehscheibe. Dort, wo bald Geschäfte ihre Waren anbieten und Besucher entlang bummeln sollen, wird kräftig gearbeitet. Allerdings noch weitestgehend im Dunkeln. Denn obwohl Lüftungsanlagen installiert, Trafostationen angeliefert und Sprinkleranlagen angebracht sind, fehlt noch die Beleuchtung.

Trotzdem wird in dem Neubau gemalert, Estrich aufgebracht, Fliesen verlegt und die Elektronik angepasst – und das alles gleichzeitig. „Wir haben unser Ziel noch nicht aufgegeben, vor Weihnachten zu eröffnen“, sagt Mohamed Younis, Geschäftsführer von Investor Schoofs Immobilien. Etwa 60 Arbeiter sind derzeit jeden Tag auf der Baustelle, um das fertigzustellen, was in wenigen Monaten schon zahlreiche Besucher anlocken soll.

Tag für Tag schaffen große Laster Material auf die Baustelle. Sie befördern Trafostationen und Betonfertigteile, parken am Stellbergsweg und warten an der Kasseler Straße auf die Einfahrt auf die Baustelle. Hatte Younis zu Beginn des Jahres noch Sorge, es könnten Lieferprobleme entstehen, da ein Teil der benötigten Ware aus Norditalien stammt, konnte er jetzt verkünden: „Es gab keine Probleme. Es kam alles rechtzeitig hier an.“

Besonders wichtig sei die Lieferung der Dachkonstruktion aus Holz gewesen, die den Bau des Aldi-Markts weiter voranschreiten lässt. Er entsteht auf der ersten Ebene, ist von den 250 Parkplätzen aus direkt erreichbar. Ein Aufzug führt später von dort direkt hinunter in das Zentrum. Im Rewe-Markt hingegen ist bereits alles so gut wie fertig: „Die Lüftungsanlage ist installiert, ein Teil der Bodenplatten ist verlegt und die Kühlzellen sind da“, erklärt Younis. Die Arbeiten an der Haustechnik, mit der später auch der Rewe-Getränkemarkt am Stellbergsweg gesteuert werden solle, seien bereits abgeschlossen. „Es fehlt nur noch die Beleuchtung.“

Wie die Märkte gestaltet werden, steht den Unternehmen frei. Während Aldi die Decken im Markt abhängt, lege Rewe Wert darauf, dass die Technik zu erkennen ist. Der Drogeriemarkt Müller übernehme den technischen Ausbau sogar ganz selbst, berichtet Younis im HNA-Gespräch.

Mit dem Einzug der ersten Mieter rechnet der Geschäftsführer im September und Oktober. Das Einrichten der Läden könne wohl im November beginnen. Nahezu alle Flächen seien vermietet. „Es fehlen weniger als fünf Prozent“, schätzt Younis. Und spielt dabei wohl auf die Büroräume an. Die seien noch immer frei.

Obwohl sich das Einkaufszentrum noch nahezu im Rohbau befindet, ist ein wichtiges Teil schon eingebaut: der Rollsteig. Er führt vom Haupteingang der Ziegenhainer Straße und den dort angesiedelten Restaurants in die Einkaufspassage, die Geschäft an Geschäft reiht. Am anderen Ende, dort wo das Einkaufszentrum an den Rewe-Markt angrenzt, werde ein weiterer Eingang entstehen, berichtet Younis.

Derzeit werde darüber hinaus die Außenfassade an der Ziegenhainer Straße gedämmt. Sie soll in drei Wochen eine Riemchenfassade erhalten, der Aldi-Markt wird in zwei Wochen verklinkert. Für die großen Tore am Bindeweg indes gibt es eine simple Erklärung. Sie dienen keinesfalls als weitere Anlieferungsmöglichkeiten. „Das sind unsere Notausgänge“, sagt Younis. Über große Treppen führen drei Wege im Ernstfall ins Freie.

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