Bau seit 2015

Fachmarktzentrum in Homberg: Bau geht langsam voran

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Es geht nur langsam voran: So sieht das Baumarktgelände am Homberger Ortsrand zurzeit aus. Inzwischen wurde ein Regenrückhaltebecken fertiggestellt. 

Homberg. Es geht nur langsam voran am künftigen Fachmarktzentrum am Homberger Ortsausgang, dass das Unternehmen "Grundbesitz Schneider" aus Korbach baut seit 2015 baut.

Im Juni wurden Grünflächen angelegt, jetzt wurde ein Regenrückhaltebecken mit einer Größe von 680 Kubikmetern fertiggestellt, um zu verhindern, dass Wasser auf die Straße läuft.

Der Bau des Regenrückhaltebeckens sei eine Auflage des Bauaufsichtsamts gewesen, sagt Investor Wilhelm Schneider. Bei dem Notüberlauf handele es sich um ein Erdbecken, sagt dessen Sohn Karl-Wilhelm Schneider. „Das ist ein Notüberlauf für erwartete Unwetter.“

Dieses Becken dient der Sammlung und Versickerung des Regenwassers, das auf Dachflächen und allen weiteren versiegelten Flächen des Grundstücks anfällt, sagt Stephan Bürger, Pressesprecher des Schwalm-Eder-Kreises. „Außerhalb des Beckens haben wir größere Steine angebracht. Dann kann das Wasser dort langsamer ablaufen, sollte es einmal überlaufen“, sagt Karl-Wilhelm Schneider.

Handwerker fehlen

Bis auf die Elektrik und Heizung ist laut Schneider junior auch der Baumarkt fertig, der später einen Backshop beinhalten soll. Der Getränkemarkt müsse noch verputzt und gedämmt werden. Darin solle ein weiteres kleines Ladengeschäft entstehen. Auf der Fläche links neben der Einfahrt zum Fachmarktzentrum könnten noch weitere Geschäfte entstehen. „Das ist aber alles noch nicht spruchreif“, sagt Schneider junior.

Es geht nicht so schnell voran, wie die Bauherren es sich wünschen würden. „Ich arbeite momentan allein“, sagt Schneider junior. Das größte Problem: Der Unternehmer finde aufgrund der guten Auftragslage der Firmen in der Region nicht die Handwerker, die er brauche, sagt Wilhelm Schneider. „Mir fehlen geeignete Leute.“ Bezüglich der Heizung im Baumarkt gebe es aber ein erstes Angebot.

Das Fachmarktzentrum an der Nordumgehung in Homberg befindet sich auf einem 28 000 Quadratmeter großem Grundstück. Der Baumarkt hat laut Karl-Wilhelm Schneider eine Verkaufsfläche von etwa 3000 Quadratmetern. Über einen möglichen Eröffnungstermin hat das Unternehmen keine Angaben gemacht.

Erste Arbeiten begannen 2015

Mit den ersten Erdarbeiten am Fachmarktzentrum wurde im Sommer 2015 begonnen. Wenige Monate später mussten die Arbeiten unterbrochen werden, weil nötige Genehmigungen fehlten. Von den ersten Planungen bis zum Baubeginn waren zu diesem Zeitpunkt neun Jahre vergangen. Ursprünglich sollten ein Baumarkt und ein Elektrofachhandel sowie eine Tankstelle und eine Gastronomie entstehen. Die Eröffnung war für 2016 geplant. Bisher sind der Rohbau für Getränke- und Baumarkt sowie die Abbiegespur auf das Gelände fertiggestellt. (chm)

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