Arbeiten in Gemeinschaft

Fachwerkerei am Homberger Marktplatz auch für Vereine und Selbstständige buchbar

Arbeiten in der Gemeinschaft: Annett Zöller (vorne) betreut die Fachwerkerei am Homberger Marktplatz, Julia Wenderoth hat das Logo gestaltet.
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Arbeiten in der Gemeinschaft: Annett Zöller (vorne) betreut die Fachwerkerei am Homberger Marktplatz, Julia Wenderoth hat das Logo gestaltet.

Dort, wo ein halbes Jahr lang die Teilnehmer des Summer of Pioneers kreativ waren, können nun auch andere ganz offiziell arbeiten. Die Fachwerkerei am Homberger Marktplatz bietet für Privatpersonen, Firmen und Azubis Platz, um alleine und doch in der Gemeinschaft kreativ zu werden.

Homberg – 300 Quadratmeter, Dachterrasse, Wlan, Drucker- und Kaffeeflat: Der Coworking Space in den ehemaligen Räumen des Optikers Trinkus bietet alles, was das Herz begehrt. 14 Arbeitsplätze, ausgestattet mit Monitoren, mehrere Konferenzräume, sogar Büros können im Gemeinschaftsarbeitsraum angemietet werden – tage-, wochen-, monatsweise.

Das Konzept habe sich bewährt, sagt Annett Zöller, die hauptberuflich als Energieberaterin arbeitet, sich seit Mai aber an den Vormittagen um die Vermietung der Arbeitsplätze kümmert. Zöller ist quasi die gute Fee der Fachwerkerei; nimmt Telefonate entgegen und sorgt dafür, dass immer alles da ist, was Kreative, Selbstständige, Gründer gerade so zum Arbeiten brauchen.

Ein halbes Jahr habe der Umbau zum Großraumbüro gedauert, erzählt Zöller, ehe die Teilnehmer des Summer of Pioneers im Mai einzogen. Neue Fenster mussten her, im Untergeschoss wurden Wände eingezogen, um dort Konferenz- und Büroräume zu schaffen. Ein kleiner Raum bietet die Möglichkeit, ungestört zu telefonieren, direkt an der Treppe steht eine Küche zur Verfügung. Beliebtestes Utensil: der Milchaufschäumer.

In der Fachwerkerei gibt es Telefon-, Post-, und Sekretariatsservice

Die Vorteile des gemeinsam nutzbaren Büros liegt für Zöller auf der Hand: „Man trifft Menschen, läuft sich über den Weg, kann sich vernetzen“, sagt die Mitarbeiterin, die selbst schon Kunden in der Fachwerkerei empfangen hat. „Vorher musste ich das zu Hause an meinem Küchentisch machen.“ Dennoch bliebe Raum für vertrauliche Gespräche und für ruhiges Arbeiten.

Mit dem Auszug der Pioniere ist jetzt wieder Platz für neue Gruppen, Organisationen, Selbstständige. Bei Bedarf kann man in der Fachwerkerei ein Paket für Postadresse und Firmensitz buchen, es gibt einen Telefon-, Post-, Sekretariatsservice. Davon profitieren auch Ehrenamtliche.

Das Team des Bürgerbusses wickelt seit Kurzem die Fahrtenplanung im Coworking Space ab. Auch ein Steuerbüro habe sich bereits in die Fachwerkerei eingemietet. „Daran wollen wir jetzt anknüpfen“, sagt Zöller.

Alles was Interessierte mitbringen müssen, ist ein Laptop. Den Rest stellt die Fachwerkerei.

Interessierte können zwischen Angeboten wählen. Die günstigste Variante, das Tagesticket, kostet 19 Euro und ermöglicht die Nutzung aller Räume, einen Zugang von 9 bis 18 Uhr sowie Wlan, Kaffee- und Druckerflat. Für Sitzungen, Vorträge, Workshops kann der Saal im Deutschen Haus gebucht werden. fachwerkerei.de (Chantal Müller)

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