Darkness Anomaly: Homberger will eigenes Videospiel entwickeln

Entwickelt ein Computerspiel: Roman Perezogin. Foto: Yüce

Homberg. „Videospiele sind in meinen Augen Kunst", sagt Roman Perezogin aus Homberg. Der 22-Jährige will jetzt sein Hobby zum Beruf machen und sein eigenes Videospiel entwickeln.

 Es trägt den Namen „Darkness Anomaly".

Die Idee zu diesem Schritt kam ihm vor zwei Jahren: „Wenn ich selbst Videospiele gespielte habe, gab es immer etwas, worüber ich gemeckert habe. Da dachte ich mir, dass ich es selbst besser versuchen will, bevor ich mich beschwere.“ Im Dezember vergangenen Jahres begann er dann mit der Entwicklung seines eigenen Videospiels.

Perezogin ist Grafikdesigner von Beruf, um zu arbeiten, fehle ihm aber gerade die Zeit. „Ich lebe von meinen Ersparnissen, arbeite jeden Tag viele Stunden an meinem Spiel“, erklärt er.

Allein von seinen Ersparnissen kann er die Entwicklung von „Darkness Anomaly“ aber nicht bezahlen. Um die Kosten für das Spiel zu decken, setzt Perezogin auf Crowdfunding. Bei diesem Verfahren bekommt er von Internetnutzern Geld, die von seinem Projekt überzeugt sind und ihn unterstützen wollen. „Ich habe überschlagen, dass ich ungefähr 20.000 Euro benötige“, sagt der 22-Jährige. Perezogin investiert das Geld dann in die Entwicklung.

Die Figuren in seinem Spiel sollen von bekannten Nutzern der Internet-Plattform Youtube vertont werden, der Soundtrack des Spiels stammt von Komponisten wie Kevin Keller und Mark Petrie. „Ich lege bei „Darkness Anomaly“ enorm viel Wert auf eine rundum gute Qualität“, erklärt Perezogin.

Die Hintergrundgeschichte zu dem Spiel stammt aus der Feder des Hombergers. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Ermittlers, der in seinem Heimatdorf einen vierfachen Mord aufklären soll. „Das Spiel ist sehr emotional und weist einige Wendungen in der Geschichte auf. Ich möchte Tränen beim Spieler sehen“, erklärt er und lächelt.

Damit sich "Darkness Anomaly" nicht nur gut spielt, sondern auch gut aussieht, investiert Perezogin viel Arbeit in die Grafik: „Daran arbeite ich schon drei Monate. Das Spiel soll auch gut aussehen."

Im Sommer 2016 will Perezogin mit der Entwicklung seines Spiels fertig werden. Ideen für weitere Projekte sind schon vorhanden. Aber er sagt auch: „Jetzt liegt der Fokus ganz klar auf „Darkness Anomaly". Wenn ich damit Erfolg haben sollte, sehen wir weiter."

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