Neue Ortsbeauftragte für den Ortsverband Homberg des THW

Wechsel in der Führung: Alexander Harbusch (31) von links (stellv. Ortsbeauftragter), Markus Berneburg (48, Ortsbeauftragter), Jürgen Vollmer (52, stellv. Ortsbeauftragter) leiten ab sofort den Ortsverband Homberg des THWs. Foto: Leissa

Homberg. Der Ortsverband Homberg des Technischen Hilfswerks (THW) hat ein neues Führungstrio.

Markus Berneburg hat zum 1. März den Posten des Ortsbeauftragten für das THW Homberg von seinem Vorgänger Lothar Fritz übernommen. Zu seinen Stellvertretern wurden Jürgen Vollmer und Alexander Harbusch gewählt.

In seiner Funktion als Ortsbeauftragter für das Homberger THW ist der 48-jährige Berneburg zuständig für die technischen Einheiten des Hilfswerks sowie für die Aus- und Fortbildung seiner Kollegen aus der aktiven Gruppe und der Jugendgruppe. Die stellvertretenden Ortsbeauftragten Vollmer und Harbusch unterstützen Berneburg bei seinen Aufgaben und vertreten ihn auch im Krankheitsfall.

Gute Koordination 

Alle drei Homberger engagieren sich ehrenamtlich beim THW. Vergangenes Jahr leisteten die Mitglieder des Hilfswerks 18 000 Arbeitsstunden, 200 davon fallen auf das Konto des neuen Ortsbeauftragten. Es finden wöchentlichen Treffen in den Abendstunden statt, manchmal opfert der als Sachverständiger für den TÜV Nordhessen arbeitende Elektroingenieur Markus Berneburg sogar seine Wochenenden. „Arbeit, Familie und Ehrenamt müssen gut koordiniert sein“, sagt der Familienvater. „Aber meine Frau und meine Kinder stehen vollends hinter mir und meiner Arbeit beim THW.“

Basis- und Fachgruppe 

Zum technischen Zug des Ortsverbands Homberg gehört die Basiseinheit eines jeden Verbandes, der aus einem Zugtrupp sowie dem Ersten und Zweiten Bergungstrupp besteht, ausgestattet mit einem Mannschaftstransportwagen und zwei Gerätekraftwagen. Diese Gruppen sind auf die technischen Aufgaben des THWs spezialisiert, welche die Unterstützung der Feuerwehr bei Brandeinsätzen und die Sicherung von Gebäuden abdecken. Zusätzlich ist der Ortsverband Homberg auch mit der Ausrüstung und dem Gefährt der sogenannten Fachgruppe Räumen ausgestattet. Diese erlaubt es den 115 ehrenamtlichen Männern und Frauen des Technischen Hilfswerks Homberg mit Radladern und Baggern auch zu schweren Bergungs- und Räumungseinsätzen ausrücken zu können.

Überall, wo die Hilfe des THWs gebraucht werde, rücke man an, sagt der Stellvertretende Ortsbeauftragte Alexander Harbusch. „Wir waren sogar bei dem Schneechaos im Münsterland in 2005 dabei“, erinnert sich der 31-Jährige aus Homberg.

Seit den 80ern im Dienst 

Mit dem Posten des Ortsbeauftragten sind zwar neue Aufgaben verbunden, doch dem ehemaligen stellvertretenden Ortsbeauftragten Markus Berneburg ist da nichts fremd. Denn Berneburg ist schon seit 1981 beim THW im Ortsverband Homberg dabei: Als 14-Jähriger begann er bei der damals frisch gegründeten Jugendgruppe und durchlief in seiner Zeit beim THW alle klassischen Posten vom Jugendgruppenbetreuer über den Trupp- und Gruppenführer bis zum Zugführer.

Rund acht bis zehn Einsätze hat der Ortsverband Homberg des THWs im Jahr. Es sei ein aufregender und abwechslungsreicher Dienst, meint der neue Ortsbeauftragte Markus Berneburg mit einem Lächeln.

Von Margarete Leissa

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