Die ganze Welt in klein: Plastik-Modellausstellung in Homberg

Auch im Kleinsten detailgetreu: Bei der Modellbauausstellung in Homberg bestaunte Besucher Uwe Schär aus Fritzlar (oben) die Arbeit der Modellbauer. Zu sehen waren auch Zinnsoldaten (links oben) und winzig kleine Flieger und Fahrzeuge (links unten). Fotos: Zerhau

Homberg.Nach einem gelungenen Jubiläum vor zwei Jahren ging der Plastik-Modellbauclub (PMC) Fritzlar-Homberg am Wochenende mit seiner Modellbauausstellung in der Homberger Stadthalle wieder in die Öffentlichkeit.

34 Aussteller zeigten ihre Modelle in den Maßstäben von 1:9 bis 1:700. Neben den Gastgebern waren unter anderem Aussteller aus Stadtallendorf, Bad Drieburg, Kassel, Bebra, Vellmar und Frankenberg mit dabei. Auch Sylke und Thomas Arp aus der Hansestadt Lübeck fehlten nicht, sie hatten mit fast 400 Kilometern die weiteste Anreise.

In der Ausstellung waren viele Militärmodelle wie Panzer, Flugzeuge und Schiffe zu sehen. Matthias Pohl vom Veranstalter sagte, dass dies unter anderem damit zu begründen sei, dass viele Modellbauer eine Bundeswehrvergangenheit hätten. In den Standorten wie Fritzlar, Homberg, Schwalmstadt oder Schwarzenborn waren früher viele Waffengattungen zuhause. Ehemalige Soldaten, die sich dem Modellbau verschrieben haben, bauten dann eben Modelle nach, weil der Bezug dazu vorhanden sei.

Modellbauausstellung in Homberg

In diese Kategorie gehört die Panzerhaubitze von Christopher Schwalm im Maßstab 1:9, der über 3000 Stunden an dem jetzt 35 Kilo schweren Modell aus Aluminium und Stahl baute. Detailgetreu waren auch die Schiffsmodelle von Udo Schmitt aus Fritzlar.

600 Meter Seil 

An dem britischen Linienschiff Royal William baute er zwei Jahre und verbaute unter anderem 600 Meter Seil für die Takelage, 1900 selbst angefertigte Umlenkrollen sowie 300 Meter Schiffsplanken aus Furnierholz. Eine Vorliebe für Unimogs hat Dirk Galle aus Neukirchen. Er hatte eine Vielzahl der beliebten Fahrzeuge im Maßstab 1:43 mitgebracht. Sein Ziel ist es, die Lebensgeschichte dieses Fahrzeugs nachzustellen.

Am Ende waren die Gastgeber um ihren Vorsitzenden Elmar Hjorth sehr zufrieden mit der Resonanz. Mehrere hundert Besucher hatten sich die Ausstellung angeschaut.

Von Peter Zerhau

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