Schilder warnen

Gefahr im Wald: Eichenprozessionsspinner in Homberger Lichte entdeckt

Ein Schild an der Lichte in Homberg warnt vor dem Eichenprozessionsspinner.
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Warnung vor dem Eichenprozessionsspinner: Kommt man mit den Brennhaaren der Raupen in Kontakt, kann es zu Hautirritationen kommen.

In einem Teil des Stadtwaldes in Homberg – in der Lichte – wurde in den vergangenen Wochen der Eichenprozessionsspinner gesichtet. Dieser kann für Menschen und Tiere gefährlich sein.

Homberg - Auch an anderen Orten wurde der Eichenprozessionsspinner bereits entdeckt. „Anfang Mai sind die Raupen des Prozessionsspinners geschlüpft. Seitdem werden die Raupen und jetzt auch Gespinste regelmäßig im Wald, vor allem aber auch in Ortschaften an Eichen entdeckt“, sagt Florian Koch, Leiter des Forstamts Neukirchen.

Doch warum kann das Insekt für Menschen und Tiere zu einem Problem werden? Gefahr droht durch die Brennhaare der Raupen – diese können auch in die Nester, sogenannte Gespinste, eingewebt werden, sagt Koch. Kommt man mit ihnen in Kontakt, können Hautirritationen sowie Schleimhaut-und Atemwegsreizungen auftreten. Haustiere können davon ebenso betroffen sein.

Die Stadt habe in den besonders stark frequentierten Bereichen – wie zum Beispiel am Parkplatz Lichte oder auch im direkten Umfeld von Erholungseinrichtungen – die Raupen und Gespinste entfernen lassen. „Weiterhin besonders betroffene Bereiche sind durch Schilder kenntlich gemacht worden oder wurden zum Schutz der Waldbesucher sogar temporär gesperrt“, berichtet Koch.

Grundsätzlich sollten Menschen die betroffenen Bereiche meiden und auf den Wegen bleiben. Die Raupen und Gespinste sollten nicht berührt werden. Kommt es doch zum Kontakt: Kleidung wechseln, duschen und Haare waschen. (Julia Stüber)

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