Homberg Verein hilft seit 25 Jahren Menschen in Partnerstadt Stolin

Hilfstransport nach Weißrussland ist geglückt

Jeder packt mit an: Der Partnerschaftsverein und Helfer des Stoliner Roten Kreuzes entladen die Hilfsgüter. Foto: privat

Homberg. Ein Hilfstransport des Partnerschaftsvereins Homberg-Stolin ist gut in der belarussischen Partnerstadt Stolin angekommen.

Das Team mit acht Mitgliedern des Vereins ist am Freitag, 19. Mai, in Homberg mit zwei Fahrzeugen gestartet und am Samstagnachmittag in der circa 1500 Kilometer entfernten Partnerstadt angekommen.

Die Städtepartnerschaft zwischen Homberg und Stolin besteht seit 25 Jahren. „In diesem Jahr bringen wir bereits den 31. Hilfstransport nach Stolin“, sagt Klaus Bölling vom Partnerschaftsverein Homberg-Stolin. Hauptsächlich wurden in diesem Jahr von der Industrie gespendete Inkontinenzartikel und Verbandsmaterial nach Stolin gebracht, außerdem Krankenbetten und Matratzen sowie Rollstühle und Rollatoren.

Auch wenn sich die weißrussische Stadt Stolin in den 25 Jahren der Partnerschaft gut entwickelt habe, seien weiterhin viele, insbesondere kranke, behinderte und alte Menschen auf die humanitäre Hilfe aus Homberg angewiesen. Der Partnerschaftsverein sammelt und sortiert deswegen gut erhaltene gebrauchte Kleidung, Fahrräder, Rollstühle und andere Hilfsmittel und transportiert sie nach Stolin. Dort werden die Hilfsgüter an das örtliche Rote Kreuz übergeben und an die Empfänger weiterverteilt. Auf das Team des Hilfstransportes warten noch arbeitsreiche Tage. Sie bleiben eine Woche und treffen auch die Kinder, die in diesem Sommer zum Kindererholungsaufenthalt nach Homberg eingeladen werden.

www.homberg-stolin.de

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