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Ein fast perfektes Abitur: Homberger Maximilian Braun gehört zu Hessens Besten

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Von: Lea Beckmann

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Maximilian Braun aus Homberg freut sich auf den neuen Lebensabschnitt.
Maximilian Braun aus Homberg freut sich auf den neuen Lebensabschnitt. © Lea Beckmann

Der Homberger Maximilian Braun hat ein fast perfektes Abitur hingelegt. Er schaffte 899 von 900 Punkten – und gehört damit zu den besten Abiturienten aus Hessen.

Homberg – Ein neues Schuljahr hat begonnen und damit startet für viele Schüler auch die Vorbereitung auf das Abitur. Einer, der den Prüfungsstress bereits hinter sich hat, ist Maximilian Braun. Jetzt steht fest, er hat das Abitur nicht nur einfach bestanden: Maximilian Braun aus Homberg gehört zu den zehn besten Abiturienten Hessens. An der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Schule (THS) in Homberg hat er die Traumnote 1,0 erreicht. Das haben neben ihm noch acht weitere Schüler an der THS geschafft.

Der 19-Jährige hat allerdings 899 von 900 möglichen Punkten geholt. Damit ist er nicht nur der Beste an seiner Schule, sondern auch im Schwalm-Eder-Kreis – und dies ist jetzt sogar amtlich bestätigt.

Als er das Ergebnis seiner schriftlichen Prüfungen bekommen habe, konnte er es zunächst kaum glauben

„Ich wollte gerne wissen, wo ich mit meiner Punktzahl stehe“, sagt Braun. Daher habe er zunächst beim staatlichen Schulamt in Fritzlar angerufen. Die haben ihn an das Kultusministerium weitergeleitet. Moritz Becker, Pressestelle des Kultusministeriums Hessen hat daraufhin die Statistik bemüht. „Seine Punktzahl ist ein außergewöhnlicher Wert, daher sind wir aktiv geworden“, sagt Moritz Becker.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich so gut abschneide“, sagt der Abiturient. Als er das Ergebnis seiner schriftlichen Prüfungen bekommen habe, konnte er es zunächst kaum glauben. Seine Leistungskurse Mathe und Politik und Wirtschaft (Powi) sowieso den Grundkurs Physik hat er schriftlich abgelegt. „Das lief wirklich super – ich war zwar auch ein wenig aufgeregt vor meiner ersten Prüfung, aber das hat sich schnell gelegt“, sagt er. Auch seine Familie habe sich sehr gefreut über das herausragende Ergebnis.

Maximilian Braun reize es, knifflige Aufgaben zu lösen

Maximilian Braun sagt, er habe sich zwar immer um die Schule gekümmert, aber nie so richtig zu den Überfliegern gehört. „Es fing dann in der Oberstufe an, dass ich zu den besseren gehört habe“, erinnert er sich. Interesse für die Leistungskurse Mathe und Powi hatte er in seiner gesamten Schulzeit. „Man muss Interesse dafür mitbringen, sonst macht es keinen Spaß“, meint Braun. Ihn reize es, knifflige Aufgaben zu lösen. „Und ich diskutiere gerne, das passt gut zu Powi“, erklärt der 19-Jährige. Aber auch Sport zählte zu seinen Lieblingsfächern. „Das macht ja jeder Junge irgendwie gerne“, sagt er und lacht. In seiner Freizeit war und ist der Abiturient auch sportlich. „Ich gehe ins Fitnessstudio, spiele Tennis und habe früher auch Handball gespielt“, sagt er. Jetzt im Sommer sei er zudem gerne schwimmen gegangen.

Für Braun ist mit dem Abitur ein Lebensabschnitt beendet: „Es war eine schöne Zeit, aber ich freue mich auf, dass was kommt.“ Und dafür verlässt der Homberger nun seine Heimat. Es geht nach Mannheim. Dort wird er Unternehmensjura studieren. „Ich war mir nicht sicher, was ich machen will. Mein Cousin studiert Unternehmensjura – mich hat es angesprochen, da der Studiengang Jura und Wirtschaft vereint.“

Ein Stückchen Heimat nimmt er mit nach Mannheim. „Ich ziehe mit einem Schulfreund in eine Dreier-WG“, sagt er. Er freue sich auf die Studentenzeit – auf den neuen Lebensabschnitt. Und ein wenig gespannt ist er auch darauf, wie er diesen meistern wird. (Lea Beckmann)

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