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Homberg: Musikschutzgebiet-Festival lockt Besucher aus nah und fern an

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Von: Marvin Hinrichsen

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Bilder vom Musikschutzgebiet-Festival 2022 in Homberg.
Sängerin Paula Hartmann bei ihrem Auftritt auf dem Musikschutzgebiet. © Daniel Seeger

Nach zwei Jahren Pause fand das Musikschutzgebiet in Homberg wieder statt - und lockt mit Künstlern wie Paula Hartmann oder Fil Bo Riva über 2200 Besucher auf den Grünhof.

Hombergshausen – Gut gelaunte, mitsingende Menschen und satte Bässe – das gab es am Wochenende beim Festival Musikschutzgebiet (MSG) in Hombergshausen. Dort erfreuten sich nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause rund 2200 Gäste auf dem Grünhof an dem Programm aus Indie-Pop, Hip-Hop, Rock, Elektro und Folk.

Pressesprecher Chris Umbach aus Kassel zieht eine positive Bilanz: „Wir sind sehr glücklich, über den Verlauf des Vorverkaufs und dass hier jeden Tag so viele Besucher auf dem Gelände gewesen sind.“ Alles wäre ohne besondere Vorkommnisse verlaufen. Es sei einfach wunderbar, nach zwei Jahren Pause wieder so ausgelassene und feiernde Menschen zu sehen.

Auftritt von Rapper Disarstar am Samstagabend auf der Hofbühne beim Musikschutzgebiet.
Auftritt von Rapper Disarstar am Samstagabend auf der Hofbühne beim Musikschutzgebiet. © Marvin Hinrichsen

Musikschutzgebiet-Festival in Homberg steht für Weltoffenheit und Toleranz

Damit das den Abend über auch so blieb, hatten die Organisatoren auf ein „Awareness Team“ gesetzt, welches dafür sorgen sollte, dass Besucher sich im Falle eines Übergriffes schnell Hilfe holen können. Aber: „Das Festival steht für Weltoffenheit und Toleranz“, sagt der Pressesprecher.

Beim Musikschutzgebiet-Festival sei oberstes Gebot, dass sich alle wohlfühlen und dieses Konzept scheint aufgegangen zu sein. Die Besucher tanzten am Samstagabend gut gelaunt zu Künstlern wie Paula Hartmann, Kwam E. und Disarstar. Selbst für Techno-Liebhaber war etwas dabei, so legten parallel zu den Bands und Künstlern auf den Bühnen noch DJs im Garten des Grünhofs auf.

Musikschutzgebiet in Homberg mit viel Liebe zum Detail

Laut den Besuchern konnte das Festival neben den gebuchten Künstlern auch mit dem Aufbau und der Atmosphäre punkten. „Es ist schön, dass die Menschen hier so viel Arbeit investiert und sich so viel Mühe für die Details gegeben haben“, schwärmt Festivalbesucherin Isabell Kruppas aus Edermünde.

Auch sei die Diversität der Menschen auf dem Festival-Gelände ein Grund, warum sie und Nadine Führus gerne das Festival besuchen. „Hier kann jeder so sein, wie er will“, sagt Führus, ebenfalls aus Edermünde. Beide wollen wiederkommen und freuen sich schon auf das Festival im kommenden Jahr.

Auf dem Musikschutzgebiet Festival in Homberg: Die Besucherinnen Nadine Führus (links) und Isabell Kruppas aus Edermünde.
Auf dem Musikschutzgebiet Festival in Homberg: Die Besucherinnen Nadine Führus (links) und Isabell Kruppas aus Edermünde. © Marvin Hinrichsen

Auch das Urteil der Besucher Helena Promme aus Kassel und Timo Lehmann aus Münster fällt positiv aus. „Der Aufbau des Geländes ist einfach super gelungen“, sagt Lehmann. Es sei immer sehr hilfreich, wenn der Weg zum Bierstand nicht allzu lang wäre. Generell sei er eher ein Fan von kleinen Festivals, da für ihn wichtig ist, dass der kommerzielle Gedanke nicht im Vordergrund steht. Die Künstler beim Musikschutzgebiet würden eine positive Energie versprühen und vermitteln, dass sie Lust haben, aufzutreten. „Ich bin das fünfte Mal hier und komme definitiv wieder“, sagt Promme. (Marvin Hinrichsen)

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