Probelauf soll zur Tradition werden

Homberger Dorfplatzkonzerte gehen in die nächste Runde

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Sie machten den Auftakt zu den Dorfplatzkonzerten: In Homberg-Holzhausen spielte im April der Spielmanns- und Musikzug Großropperhausen. 

Homberg. Es war ein Probelauf, der zur Tradition werden soll: Die Homberger Dorfplatzkonzerte, die das Stadtmarketing in diesem Jahr erstmals organisierte, sollen auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

Das teilt Stadtmarketing-Sprecherin Verena Wimmel mit. Allerdings mit einem anderen Musikkonzept.

„Die Dorfgemeinschaften haben unglaubliches auf die Beine gestellt“, erzählt Verena Wimmel. Erstmals waren die Marktplatzkonzerte in diesem Jahr von der Kernststadt in die Homberger Stadtteile verlegt worden. Musikgruppen organisierte das Stadtmarketing, für Bewirtung und Bühne waren die Orte zuständig. Finanziell wurde das Stadtmarketing vom Homberger Kulturring und der Kreissparkasse Schwalm-Eder unterstützt. Alle Einnahmen vom Verkauf der Speisen und Getränke konnten die Ortsteile laut Wimmel für sich behalten. „Es war uns wichtig, dass die Dörfer auch etwas davon haben.“

Ziel des veränderten Konzepts war es, nicht alle Konzerte und Feste auf dem Marktplatz in der Kernstadt stattfinden zu lassen. „Die Ortsteile haben Beachtung verdient. Sie haben nie etwas von den Festen in der Stadt.“

Und den Ortsteilen mehr Beachtung zu schenken, das sei gelungen, sagte Wimmel. „Die Atmosphäre in den Dörfern war einfach schön.“ Nicht nur Anwohner aus dem Dorf hätten die Konzerte besucht. „Einige sind sogar aus Homberg zu den Konzerten gewandert.“

Im kommenden Jahr soll es weitergehen. In anderen Stadtteilen, mit einem anderen Musikkonzept. „Wir wollen das Musikangebot breiter fächern. Es soll nicht nur Blasmusik gespielt werden“, erzählt Wimmel. Denn auf dem letzten Dorfplatzkonzert in Mühlhausen sei 1960er- und 1970er-Jahre Musik gespielt worden. Das habe den Besuchern gefallen. Welche Ortsteile 2019 Gastgeber der Konzerte sein werden, stehe noch nicht fest.

Ganz sicher aber ist: „Es lief so gut, dass wir das wiederholen möchten“, sagte Wimmel. Dann können die Ortsteile die Konzerte auch wieder mit Festen verbinden. Die Veranstaltungen werden weiterhin samstags stattfinden, eventuell müsse die Uhrzeit angepasst werden und die Konzerte etwas später stattfinden.

Etwas wird dann aber doch verschwinden, sagt Wimmel. Voraussichtlich wird der Bürgerbus im kommenden Jahr nicht mehr zu den Konzerten in die Ortsteile fahren. „Der Bürgerbus wurde nicht in Anspruch genommen. Es gab keine Nachfrage“, sagt Wimmel.

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