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Homberg lädt zur längsten Tafel: Damals, heute, morgen: Am 14. und 15. Mai die Kreisstadt erleben

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Von: Cora Zinn

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Auf dem Foto sind mehrere Menschen zu sehen.
Halten die Broschüren von „Damals, heute, morgen: Vergangenheit besuchen, über die Zukunft informieren“ in die Kamera: von links Jörg Jessen (Die Zukunftsoptimisten), Verena Wimmel (Stadtmarketing), Peter Schmidt (Die Zukunftsoptimisten) und Helene Pankratz (Klimaschutzmanagerin). Sie gehören zum Organisationsteam. © Cora Zinn

Am kommenden Wochenende (14. und 15. Mai) kann man die Kreisstadt in Homberg auf andere Weise erleben.

Homberg – Auf die Stadt Homberg wartet ein spannendes Wochenende mit einem abwechslungsreichen Programm. Unter dem Motto „Damals, heute, morgen: Vergangenheit besuchen, über die Zukunft informieren“ verbindet die Stadt den Tag der Städtebauförderung mit dem Internationalen Museumstag am 14. und 15. Mai.

Der Samstag steht im Zeichen der Gegenwart und Zukunft und beginnt um elf Uhr, das Programm endet um 17 Uhr. Der Sonntag steht im Zeichen der Vergangenheit. Dort gelten die gleichen Uhrzeiten, es haben vier Museen in Homberg geöffnet. Der Eintritt ist bei allen Angeboten kostenlos.

An zwei Tagen ist viel in Homberg geboten – ab 15 Uhr Hombergs längste Tafel

Samstag: „Die zwei Tage nutzen wir, um all unsere Projekte vorzustellen. Wir bieten Führungen an und informieren die Bürger über laufende Umsetzungen“, sagt Klimaschutzmanagerin Helene Pankratz.

Ab elf Uhr geht es um Arbeitsplätze in den Fachwerkhäusern am Marktplatz. Der Schwerpunkt des Projektes „Marktcampus“ liegt auf der Entwicklung des Marktplatzes als Campus für neues Leben und Arbeiten auf dem Land in Homberg. Projektleiter informieren über ein Netzwerk, das für bessere Verbindungen aufgebaut werden soll.

Ab 15 Uhr wird die längste Tafel Hombergs versprochen: Die Organisatoren stellen auf dem Marktplatz einen langen Tisch auf, an dem neue Ideen, Anregungen und Impulse gegeben werden können.

Rund um den Marktplatz gibt es viele gastronomische Angebote gegen den Hunger, die an der langen Tafel verzehrt werden können.

Hängematten auf dem Homberger Marktplatz zum Abhängen

Ein weiterer Höhepunkt am Samstag sind große Hängematten, die über den Marktplatz gespannt werden. „Die laden zum Abhängen ein“, weiß Jörg Jessen von den Zukunftsoptimisten. Er gehört mit Peter Schmidt dem Organisationsteam an und arbeiten beim Unternehmen „Summer of Pioneers“.

Im Rahmen des Förderprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ soll die Osterwiese am Rand des Burgbergs umgestaltet werden. An der Station informieren die Projektleiter über die neusten Entwicklungen zum Bau des Waldspielplatzes.

Der Sonntag (15. Mai) steht im Zeichen der Vergangenheit – Museen haben geöffnet

Sonntag: Der Sonntag steht in der Homberger Innenstadt ganz im Zeichen der Vergangenheit. Die Stadt feiert den Internationalen Museumstag und öffnet dafür die vier Museen in der Stadt: Das Haus der Geschichte am Marktplatz 16, das Kyffhäuser Museum in der Bergstraße 13, das Heimatmuseum in der Pfarrstraße 26 sowie das Feuerwehrmuseum an der Ziegenhainer Straße/Ecke Schmückebergsweg. „Im Kyffhäusermuseum kann man alte Exemplare von Militäruniformen begutachten“, sagt Pressesprecher Uwe Dittmer. Ab 16 Uhr dürfen Besucher mit Schriftsetzermeister Mike Luthardt an der Gutenbergpresse drucken. Die Presse steht im Erdgeschoss des Hauses der Geschichte. Zeitgleich gibt es einen Workshop zur handwerklichen Braukunst. „Das Bier soll gut schmecken“, sagt Jörg Jessen. Mit einem Stationenplan als Unterstützung können die Besucher sich besser orientieren.

Es ist somit in der Kreisstadt an beiden Tagen viel geboten – und an Infos sowie gemeinsamer Austausch wird es nicht mangeln. (Cora Zinn)

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