Die Baugrundstücke im Mühlhäuser Feld sind besonders bei Familien beliebt

Homberg lockt Häuslebauer

Homberg. Was vor einigen Jahren noch heftig kritisiert wurde, ist heute eine Erfolg: Im Baugebiet Mühlhäuser Feld in Homberg wurden bereits 41 der 59 Bauplätze verkauft. Seit dem Hessentag 2008 entstand somit nach und nach eine neue, zentrale und besonders für Familien attraktive Wohnsiedlung.

„Vier weitere Plätze sind bereits reserviert. Es läuft gut“, sagt Bauamtsleiter Heinz Ziegler. Man habe nur noch 14 freie Plätze. Nach dem Hessentag 2008 ist das Neubaugebiet entstanden. Während des Landesfestes wurde dort gefeiert und bereits ein erstes Musterhaus errichtet. 2009 wurden im Mühlhäuser Feld 23 Baugrundstücke verkauft. Nach einer kleinen Flaute zog der Verkauf 2012 und 2013 wieder an.

Der Preis ist verlockend

Verlockend sei neben der Lage auch der Grundstückspreis. 79 Euro zahlt man für einen erschlossenen Quadratmeter. Außerdem gibt es ein Bau-Kindergeld für Familien von bis zu 4000 Euro. „Familien mit einem Kind können 2000 Euro bekommen, für das zweite Kind gibt es dann 500 Euro und ab dem dritten Kind nochmal 1500 Euro“, rechnet Ziegler vor.

Dieses Angebot werde von Familien gut angenommen. „Wir haben schon bis zu 20.000 Euro im Jahr ausgezahlt.“

Weitere Standortvorteile seien neben dem Kinderspielplatz auch die Nähe zu Schulen und zum Lebensmittelmarkt. „Es besteht auch eine Anbindung an das Radwegenetz.“ Und: Erdwärme kann genutzt werden.

Die Grundstücke seien meist um die 600 Quadratmeter groß. „Die Nachfrage nach größeren Bauplätzen gibt es fast nicht.“ Man lasse den Bauherren zudem möglichst viele Freiheiten. Ebenfalls gut laufe es in Sachen Grundstücke im Holzhäuser Feld. Dort seien von den 61 Bauplätzen 55 verkauft. Zwei seien reserviert. Sie sind im Vergleich besonders günstig, da sie von der Hessischen Landgesellschaft subventioniert werden. 60 Euro kostet der Quadratmeter.

Für Häuslebauer soll es damit im Holzhäuser Feld noch nicht genug sein: „Es sollen 22 neue Bauplätze entstehen“, sagt Ziegler. Man wolle Flächen umwidmen, die bislang für große Mehrfamilienhäuser vorgesehen waren. Die Nachfrage danach gebe es nicht mehr. Erfreulich sei, dass es in den dortigen Mehrfamilienhäusern kaum Leerstand gebe.

Dennoch: Der Bedarf nach solch großen Gebäuden sei nicht mehr da, stattdessen aber die Nachfrage nach kleineren Baugrundstücken. Dafür habe man die Bauleitplanung eingeleitet.

Von Maja Yüce

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