Neue Halle im Eiltempo

Richtfest an Christophorus-Schule in Oberurff: Sporthalle im April fertig

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Richtfest: mit Vertretern der beteiligten Firmen, den Auftraggebern und der Schulgemeinde. 

Kürzlich wurde Richtfest an der Christophorus-Schule in Oberurff gefeiert. Die Sporthalle soll im April fertig werden. 

Binnen zwei Wochen standen Wände und Dach – so schnell, dass Schule und Firmen mit dem Richtfest kaum hinterher kamen. Nun war es soweit: Ein kleines Weihnachtsbäumchen stand auf dem geschlossenen Dach der neuen Sporthalle der Christophorus-Schule Oberurff, als Richtmeister Hendrik Vaupel im Beisein vieler Schüler, Lehrer, den Firmen und einem Glas Schnaps den Rohbau weihte.

„So wie wir braven Zimmerleute hier froh gewerkt von früh bis spät, so sage ich den Sportlern heute, dass Fleiß im Leben nur besteht“, sagte Vaupel von der Firma Holzbau Kühlborn in seinem Richtspruch. Anfang November habe es auf der Baustelle geruckt, sagte Architekt Jürgen Bauer (Felsberg). 

Der plan ist Ende der Osterferien fertig zu sein

Für ihn ist der Neubau in Oberuff eine besondere Baustelle, denn er ist hier zur Schule gegangen. Es sei davon auszugehen, dass die neue Turnhalle wie geplant Ende der Osterferien fertig sein, wenn das Wetter mitspielt.

So lange heißt es für die 987 Schüler und ihre Lehrer weiter Geduld haben und nasse Füße beim Laufen an der frischen Luft in Kauf nehmen. Wie berichtet, hat die Schule zwischenzeitlich ein Kirmeszelt auf dem Außensportplatz aufgebaut, wo ein Teil des Sportunterrichts vorübergehend stattfindet. „Wir sind froh, dass wir dank des Einsatzes von Eltern dieses Zelt bekommen haben“, so Schulleiter Günter Koch.

Mit ihren Außenmaßen von 45,6 Metern Länge und 23,6 Metern Breite plus Vorbau sei die Halle verlängert worden. Auf 1800 statt bislang 1400 Quadratmetern bietet sie Platz für Sportunterricht, Vereinssport und Turniere. Ein Schwingboden sorgt für beste sportliche Voraussetzungen.

Neubau ist komplett nachhaltig 

Der Neubau sei energetisch hochwertig und komplett aus nachwachsenden Rohstoffen gebaut, sagte der Architekt gegenüber der HNA. Anders als der Vorgängerbau wird die neue Halle per Fernwärmeleitung an die Pellet-Zentralheizung der Schule angeschlossen.

Insgesamt schlage das Bauvorhaben mit rund 3,3 Millionen Euro zu Buche, so Gesamtleiterin Nicole Rademacher. Davon beträgt der reine Bau der Halle 2,65 Millionen Euro, der Rest sei für den Abbau der alten Turnhalle sowie Außenarbeiten notwendig. So soll ein neuer Kanalanschluss gelegt, die Auffahrt zur Schule und der bisherige Schotterparklatz neu gestaltet sowie die zum Schloss führende Allee saniert werden. „Die Kastanienbäume bleiben jedoch bestehen“, versichert Bauer. Denn die standen zur seiner Schulzeit schon.

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