Corona-Pandemie: Lockerungen

Wildpark Knüll öffnet wieder - doch es gelten Corona-Regeln

Zum und vom Bärengehege werden die Besucher in einem Einbahnstraßensystem geleitet, sodass Engstellen vermieden werden. Aufgehängt hat es Sara Engelbrecht.

Der Wildpark Knüll ist ab Donnerstag, 7. Mai, wieder regulär geöffnet (täglich 9 bis 19 Uhr). Alle Tiere sind laut Leiter Dr. Wolfgang Fröhlich zu sehen.

  • Wildpark Knüll darf ab Donnerstag, 7. Mai, wieder öffnen
  • Es gelten besondere Hygiene- und Sicherheitsregeln aufgrund der Corona-Pandemie
  • Tiere dürfen nicht gefüttert werden

Auch wenn der Wildpark Knüll ab Donnerstag, 7. Mai, wieder besucht werden kann, gelten auch dort aufgrund der Corona-Pandemie besondere Hygiene- und Sicherheitsregeln. Hierzu zählen die bekannten Abstandsregelungen, sowie die Nies- und Hustetikette.

Neue Schilder, angebracht unter anderem von Bundesfreiwilligendienstler Torben Becker erinnern die Besucher an die Corona-Regeln.

„Die Bevölkerung ist inzwischen gewohnt, hier besonders achtsam und rücksichtsvoll zu agieren“, so Landrat Winfried Becker, „deswegen gehen wir davon aus, dass diese Grundregeln auch bei uns im Park ohne Probleme beachtet werden.“

Wildpark Knüll: Schilder machen auf neue Corona-Regeln aufmerksam

Außerdem ist der gemeinsame Besuch nur für Personen eines Haushalts oder maximal zu zweit gestattet. Verabredungen mit größeren Gruppen sind aufgrund der allgemeinen Kontaktbeschränkungen nicht erlaubt.

Mitarbeiter des Parks, darunter auch Bundesfreiwilligendienstler Torben Becker, haben neue Schilder angebracht, um die Besucher an das korrekte Verhalten zu erinnern und um die Wegführung zu vereinfachen. 

Wildpark Knüll: An Corona angepasstes Besucherleitsystem

Bereits am Eingang erhalten alle Besucherinnen und Besucher ausführliche Hinweise zum Verhalten, das Besucherleitsystem führt vom Parkplatz geradlinig zum Kassenhäuschen und hilft beim Einhalten der Abstände untereinander.

Ist Teil des neuen Besucherleitsystems: Die rot-weiße Absperrkette im Eingangsbereich. Von links: Wildpark-Leiter Dr. Wolfgang Fröhlich und seine Stellvertreterin, Sara Engelbrecht.

Zum und vom Bärengehege werden die Besucher in einem Einbahnstraßensystem geleitet, sodass Engstellen vermieden werden.

In einigen wenigen Bereichen gibt es Einschränkungen. So ist der Weg zum Aussichtsturm gesperrt, die Volieren sind nur von außen zu sehen und das Streichelgehege darf nicht betreten werden.

Wildpark Knüll: Tiere dürfen nicht gefüttert werden

Zur Unterstützung der Besucher setzt der Wildpark Knüll zusätzliches Personal ein, das freundlich und sachkundig helfen kann. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es Besuchern nicht erlaubt, die Tiere des Parks zu füttern, eine Beschränkung, die sonst nur zur Paarungszeit der Hirsche notwendig ist.

In diesem Fall dient es dazu, eine mögliche Ansteckung der Wildpark-Tiere durch Besucher zu verhindern. "Für die Ziegen wird es komisch sein, wenn sie von den Besuchern nicht gefüttert werden dürfen", sagt Sara Engelbrecht, stellvertretende Leiterin des Wildparks.

Dürfen wegen der Corona-Pandemie nicht gefüttert werden: Ziegen.

Wildpark Knüll: Spielplatz und Spielgeräte sind geöffnet

Auch finden keine kommentierten Fütterungen durch die Mitarbeiter des Naturentdeckerteams statt. „Die Fütterungen sind immer sehr beliebt“, erklärt Landrat Becker, „hier stehen häufig sehr viele Besucher an den Gehegen zusammen, was wir im Moment natürlich zu vermeiden versuchen.“

Spielplatz und Spielgeräte sind geöffnet, auch hier gelten die bekannten Abstandsregelungen. Im Bereich der Toilettenanlagen sind zusätzliche Desinfektionsspender angebracht. Eine Maskenpflicht besteht für die Besucher nicht.

Wildpark Knüll: Einhaltung der Regeln ist nur gemeinsam mit den Besuchern umsetzbar

Ein besonderer Appell des Landrats geht an die Besucher des Wildparks: „Alle Vorkehrungen können nur greifen, wenn die Besucher aufmerksam und mit Rücksicht aufeinander am und im Park unterwegs sind. Nur wenn alle mitmachen, klappt es!“

Der Park empfiehlt, die Randzeiten am frühen Vormittag und am späten Nachmittag für den Besuch zu nutzen und den Ausflug zum Wildpark nach Möglichkeit auf einen Wochentag statt auf das Wochenende zu legen. Für die Planung des Ausflugs ist außerdem zu beachten, dass im Park nur Barzahlung möglich ist.

Veranstaltungen und Gruppenführungen sind bis zu den Sommerferien im Wildpark Knüll abgesagt.

Die Wildpark-Mitarbeiter unterstützen die Besucher auch im Vorfeld eines Besuchs am Telefon unter 05681-2815 oder per E-Mail.

Alle Infos und Neuigkeiten rund um Corona im Schwalm-Eder-Kreis finden Sie in unserem News-Ticker.

Nach der Corona-Zwangspause öffnen der Tierpark Sababurg (Kreis Kassel) und der Wildtierpark Edersee (Waldeck-Frankenberg) wieder. Aber es gibt Einschränkungen.

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