Markt soll zum Treffpunkt werden

Homberger Wochenmarkt geht erst im Mai an den Start

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Helene Pankratz und Florian Ried stellten im vergangenen Jahr die Einkaufskiste für den Wochenmarkt vor.

Homberg. Eigentlich sollte der Homberger Wochenmarkt schon diesen Monat eröffnet werden. Für frische Produkte jedoch wäre das zu früh gewesen.

Einkaufen, Musik hören, gemütlich zu Abend essen: Dieses Konzept des Homberger Wochenmarkts ist aufgegangen. Und deshalb soll es in diesem Jahr auch genau so weitergehen. Für den Markt, dessen Start vom März in den Mai verschoben wurde, konnten sogar weitere Händler gefunden werden.

Gemüse, Blumen und Süßigkeiten sollten die Homberger eigentlich schon diesen Monat auf ihrem Marktplatz kaufen können. Eigentlich.

Denn bei der Planung der neuen Wochenmarktsaison hatte das Team festgestellt, dass ein Start im Mai mehr Sinn macht. „Unser Markt hat den Schwerpunkt frische und regionale Produkte“, sagt Klimaschutzmanagerin Helene Pankratz, „und die gibt es im März noch nicht.“ Zwar hätten sich die Anbieter von haltbaren Produkten bereits im März präsentieren können. „Wir wollten aber mit allen gemeinsam an den Start gehen.“

13 Händler sind dabei

Und so beginnt die Wochenmarktsaison 2019 am Donnerstag, 2. Mai, um 16 Uhr. 13 Marktbeschicker sind schon fest dabei, bei vier weiteren fehlt noch die feste Zusage. Im vergangenen Jahr waren es noch neun Händler, die ihre Waren auf dem Homberger Marktplatz anboten. 

Derzeit habe das Planungsteam Probleme, Händler aus dem Bereich Floristik zu finden. Viele Unternehmen aus Homberg könnten eine Teilnahme am Wochenmarkt aus personellen Gründen nicht stemmen, berichtet Pankratz. „Wir würden Pflanzen und Blumen aber gerne anbieten.“

Der Wochenmarkt soll zum Treffpunkt werden. Dieses Ziel haben die Organisatoren um Helene Pankratz und Klaus Hertz fest vor Augen. Es habe sich bewährt, den Markt nachmittags stattfinden zu lassen. Die Menschen seien gekommen, um einzukaufen, zu essen und Musik zu hören.

Auch eine Plattform für Musik

Davon gibt es in diesem Jahr auch wieder jede Menge: Einmal im Monat wird eine Band auf dem Marktplatz auftreten. Zum Saisonstart tritt die Singer-Songwriter-Gruppe Makke auf. Dabei hätten die Organisatoren darauf geachtet, Coverbands und Bands zu engagieren, die eigene Musik produzieren. „Wir wollen eine Plattform für Projekte bieten“, sagt Verena Wimmel vom Stadtmarketing.

Auch den Einkaufs-Bringservice mit dem Lastenrad und die Wochenmarkt-Kisten wird es wieder geben. Letztere mit einer Besonderheit. Das Wochenmarkt-Team könnte sich vorstellen, regelmäßig Kisten von den Händlern zusammenstellen zu lassen, die ausgeliefert werden – an Geschäfte, Unternehmen, Privatleute. „Die Kisten wurden angenommen. Das wollen wir aber noch ausbauen“, sagt Klaus Herz.

Für den Biohof Groß indes hat sich die Teilnahme am Wochenmarkt bewährt. Zwar hätten sie im vergangenen Jahr mit der Hitze zu kämpfen gehabt, sagt Malte Groß, zuständig für die Produktion. Sie hätten aber eine gute Saison gehabt. Er und Geschäftsführer des Hofladens, Florian Werle, sind sich sicher: Der Homberger Wochenmarkt muss sich nur rumsprechen.

Homberger Wochenmarkt: Das sind die Händler

In diesem Jahr beteiligen sich 13 Händler am Wochenmarkt – vier mehr als 2018. Mit dabei sind der Biohof Groß mit der Pilzzucht Braun, die Tierfairbrik, der Fennelhof, Alwin Köhler, der Zinnhof, die Nudelschmiede Schmidt, die Imkerei Schneider, Tiroler Spezialitäten, die Foodfahrbrik, Griechische Spezialitäten, die Diakonie, Grimms Naschwerkstatt (zweimal im Monat) und die Schleiferei von Dietmar Hoffmann (einmal im Monat). Anbieter aus dem Bereich Florisitk und Fisch werden noch gesucht.

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