Pläne für Event-Arena

Cine Royal will auch 2021 Open-Air-Saison in Homberg

Hier sind zwei Menschen auf einem Traktor zu sehen. Der Himmel ist dunkler, sie liegen auf dem Dach des Traktors.
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Gemütlich wars: Die Open-Air-Arena lockte in der Coronakrise viele Menschen ins Freie. Beim Schlepperkino hatten es sich die Besucher auf ihren Traktoren bequem gemacht.

Hupen statt klatschen, schunkeln statt tanzen, Benzingeruch statt Schweißgeruch – mit der Open-Air-Arena in Homberg haben die Macher echte Pionierarbeit geleistet. Und es soll weitergehen: Die Marke „Open-Air-Arena Homberg“ soll fester Bestandteil des Fritzlarer Kinos Cine Royal werden. „Die Marke haben wir uns schon gesichert“, teilt Kinobetreiber Joachim Walther auf Anfrage mit.

Das Autokino, das nicht nur Filme zeigt, sondern auch zur Arena für Konzerte, Comedyveranstaltungen und Abschlussfeiern wurde, hatten die Organisatoren von Stadt, Homberg Events und Cine Royal quasi über Nacht aus der Taufe gehoben. Seit dem Start im Mai wurden 98 Filme gezeigt und 23 Veranstaltungen gespielt. Am 2. August ist vorerst Schluss. „Es ist eine Freude, dass wir in solchen Zeiten dazu beitragen konnten, so vielen Menschen Spaß und ein Lächeln zu bereiten.“

Erste Konzepte für 2021 stehen schon fest

Atmosphäre, Ausblick und Infrastruktur seien „erstklassig“ gewesen, sagt Walther, der zugibt, dass die Veranstaltungen finanziell nicht gewinnbringend waren: „Mit etwas Glück kommen wir am Ende bei Plus/Minus Null raus, aber das war uns von Anfang an klar.“ Dennoch hat sich der Kinobetreiber mit seinem Team an die Planungen für das nächste Jahr gemacht. Erste Überlegungen für Konzepte gebe es bereits. Dabei behalte man „vorsichtig optimistisch“ im Blick, dass die nächste Open-Air-Saison auch ohne Autos stattfinden könnte – dann mit einem Angebot, dass auch für ein bundesweites Publikum attraktiv sein soll. Als Standort kann sich Walther die Ostpreußenkaserne vorstellen.

Das Kasernengelände eigne sich für solche Überlegungen, sagt Bürgermeister Dr. Nico Ritz. „Ich finde die Idee super und könnte mir vorstellen, dass die Stadt demgegenüber aufgeschlossen ist.“ Die Arena sei ein Kraftakt für die Organisatoren gewesen, sie hätten es geschafft Farbtupfer in einem tristen Veranstaltungssommer zu setzen. „Ich glaube, dass es Homberg und der Region gut tut.“ Ritz betont aber, dass die Überlegungen zu einer erneuten Saison noch am Anfang stünden.

Standort jetzt auch im Internet zu finden

Der Standort der Open-Air-Arena an der Ostpreußenkaserne in Homberg ist inzwischen sogar als eigener Standort bei der Internetsuchmaschine Google zu finden. Diese Markierung hilft vor allem Auswärtigen, den „Veranstaltungsort für Livemusik“ an der Waßmuthshäuser Straße zu finden. Darüber hinaus können dort Bewertungen abgegeben werden: Die Arena hat von Nutzern bei elf Rezensionen bisher 4,8 von maximal fünf Sternen erhalten. 

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