Homberger Seniorenzentrum Papillon unter neuer Leitung

Die Homberger Seniorenresidenz Papillon hat eine neue Leitung: Jutta Wilhelmi (Mitte) übergab am 1. Januar die Leitung des Hauses an das Ehepaar Petra Blöcher und Stefan Burkard. Foto:  Brandau

Homberg. Die Homberger Seniorenresidenz Papillon steht seit Jahresbeginn unter neuer Leitung: Das Ehepaar Petra Blöcher und Stefan Burkhard aus Biedenkopf haben die Einrichtung von ihrer Vorgängerin Jutta Wilhelmi übernommen.

Die bisherige Geschäftsführerin und Inhaberin hat die Seniorenresidenz zehn Jahre lang geführt. Jetzt verabschiedet sie sich - mit ein bisschen Wehmut, aber mit viel Zuversicht: „Ich weiß ja, dass der Betrieb in gute Hände kommt.“

Vor allem aber sind es auch erfahrene Hände, in die die Einrichtung übergegangen ist. Stefan Burkard (48) ist Krankenpfleger und hat bereits 15 Jahre lang eine Altenpflegeeinrichtung geführt, seine Frau Petra Blöcher (47) ist Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen. Die beiden hatten eine neue berufliche Aufgabe und Herausforderung gesucht - und in der Seniorenresidenz Papillon gefunden.

Als sie das erste Mal vor dem markanten Gebäude unter dem ehemaligen Homberger Krankenhaus standen, hätten sie beide den selben Gedanken gehabt, gibt Stefan Burkard zu: „Das ist ja wahnsinnig groß!“ Doch der Gedanke, dass ein großes Haus auch mit viel Arbeit verbunden ist, sei nicht etwa ein Hindernis, sondern vielmehr ein Ansporn gewesen, die Heimleitung zu übernehmen. Das Ehepaar hat viele Pläne: Es will die Pflegestation führen, den Grundservice für das Betreute Wohnen bieten und auch das Panoramarestaurant betreiben, das sich im obersten Stockwerk befindet. Zurzeit wird es nur für die Bewohner geöffnet, künftig soll es öffentlich und auch für Feiern und Feste genutzt werden können.

Viele Erwartungen 

Überhaupt wollen Petra Blöcher und Stefan Burkhard neue Wege beschreiten: „Wer als älterer Mensch in eine Seniorenresidenz zieht, der hat ja auch ganz bestimmte Erwartungen“, sagen die beiden. Heutige Senioren erhofften sich Unterstützung, Gemeinschaft, Abwechslung, Beratung und Betreuung und auch im Ernstfalle eine vollstationäre Versorgung für sich und ihren Partner.

All das wollen die beiden neuen Betreiber bieten. Die Homberger Seniorenresidenz biete jede Voraussetzung dafür. Das Haus sei schön, innenstadtnah, gut ausgestattet. „All das wollen wir den Menschen in und um die Kreisstadt ins Bewusstsein rufen und uns als erstklassige Einrichtung präsentieren“, sagt Stefan Burkard.

Auf das Ehepaar wartet viel Arbeit. Auf Jutta Wilhelmi dagegen wartet eine lange Auszeit: Sie gönnt sich eine einjährige Pause, will sich um ihre Pferde kümmern und beruflich ganz neu orientieren. Diesen Prozess haben Petra Blöcher und Stefan Burkard bereits hinter sich.

Von Claudia Brandau

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