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Homberger Stadtverordnete berieten über Vorgehen an der Stadtmauer und am Stadion

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Von: Lea Beckmann

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Die Bauarbeiten am Stellbergstadion in Homberg sollen voraussichtlich im Herbst 2024 beginnen. Archi
Die Bauarbeiten am Stellbergstadion in Homberg sollen voraussichtlich im Herbst 2024 beginnen. Archi © Anke Laumann

Die letzte Homberger Sitzung in diesem Jahr stand unter dem Thema Sanierungen. Einige Bereiche werden sich in den nächsten Jahren durch Bauarbeiten verändern.

Homberg – Darunter sind zum Beispiel die Hersfelder Straße mit der Stadtmauer und das Stadion am Stellberg.

Sanierungsarbeiten schreiten weiter voran: Stadtmauer

In der Sitzung ging es um die weitere Planung zur Sanierung der Stadtmauer im Zuge des Straßenbaus Hersfelder Straße. Schon in der Oktobersitzung hatten sich die Stadtverordneten dazu entschlossen, die Sanierung der Stadtmauer auszuweiten und das notwendige Geld bereitzustellen. Die Mauer soll bis zum Holzhäuser Tor saniert werden, erklärte Stadtverordnetenvorsteher Jürgen Thurau (SPD). Die Technischen Dienste seien beauftragt worden, ein Nachtragsangebot einzufordern. Dieses liege nun vor, die Kosten beliefen sich auf knapp 270 000 Euro.

Die Stadtverordneten beschlossen nun bei einer Enthaltung, dass 200 000 Euro für die Sanierung der Stadtmauer vom Straßenendausbau Welferode umgewidmet werden sollen. „Das sind Restmittel“, so Thurau. Und, um die Kosten der Sanierung der Stadtmauer insgesamt abzudecken, sollen zum anderen 70 000 Euro von dem bereitgestellten Geld für die Modernisierungsmaßnahmen in der Katholische Kindertagesstätte in Homberg umgewidmet werden. Für 2023 habe man für den Katholischen Kindergarten 381 000 Euro eingeplant. Dieses Geld würde allerdings nicht komplett für die Modernisierung benötigt.

Günther Koch (FWG), der sich enthielt, ärgerte sich darüber, dass ständig Geld umgewidmet werde und andauernd Kosten hinzukommen würden. Bürgermeister Dr. Nico Ritz erklärte, dass es allerdings um die Umsetzung eines Beschlusses vom Oktober ginge und nicht um zusätzliche Kosten.

Zudem ist die Hersfelder Straße im oberen Bereich in Richtung Stadtmitte nun bis einschließlich 30. Mai wegen der Bauarbeiten, des Kanalbaus und der Sanierung einseitig gesperrt. Der Gehweg ist voll gesperrt. Die Fußgänger werden über den Steinweg und die Mauergasse/Webergasse umgeleitet.

Sanierungsarbeiten schreiten weiter voran: Stadion

Auch bei der Sanierung des Homberger Stadions am Stellberg geht es weiter voran. In der Sitzung ging es konkret über das weitere Vorgehen am A-Platz. Die Stadtverordneten beschlossen einstimmig, dass die Ausschüsse für Kinder, Jugend, Soziales und Integration und für Bau, Planung, Umwelt und Stadtentwicklung unter Einbeziehung der Sportkommission beauftragt werden, die Planung der Sanierung des A-Platzes zu begleiten.

Bei einer gemeinsamen Sitzung der Gremien soll eine Auswahl von beteiligten an einer Planungswerkstatt bestimmt werden. „Das ist das gleiche Vorgehen, wie bei der Sanierung des Freibads Erleborn“, sagte der Bürgermeister. Die Ergebnisse sollen dann dem Haupt- und Finanzausschuss vorgelegt werden.

Die Arbeiten zur Vermessung und zum Baugrundgutachten wurden beauftragt und sollen je nach Wetterlage noch im Dezember begonnen werden und voraussichtlich im Januar abgeschlossen sein. Für die Sanierung des Stadions hatte die Stadt Geld aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beantragt.

Damit die Fördermittel von 1,53 Millionen Euro bewilligt werden, hat die Stadt sich als Ziel gesetzt, im Februar die Unterlagen der bauchfachlichen Prüfung abzugeben. Die Sanierung des gesamten Projekts koste etwa vier Millionen Euro. Die Bauarbeiten sollen möglichst im Herbst 2024 beginnen, teilte Ritz mit. (Lea Beckmann)

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