Homberger will Ninja Warrior werden

Mit Kampfgeist und Muckis: Homberger in RTL-Show Ninja Warrior

Alexander Haidamak aus Homberg nimmt an Ninja Warrior Germany teil, RTL-Show, Foto: Chantal Müller
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Liegestütz auf zwei Fingern? Kein Problem für den Homberger Alexander Haidamak.

Alexander Haidamak hat ein ehrgeiziges Ziel: Der 29-Jährige will der nächste Ninja Warrior werden.

Homberg – Alexander Haidamak ist keiner dieser aufgepumpten Typen, die täglich ins Fitnessstudio rennen, um sich den größtmöglichen Bizeps anzutrainieren. Trotzdem ist der 29-jährige Homberger sportlich – und muskulös. Er macht seit seinem sechsten Lebensjahr Kampfsport, kennt die Wettkampfatmosphäre. Und das, sagt er, ist sein großes Plus, wenn er bald in einer RTL-Show gegen Athleten aus ganz Deutschland antritt, um der nächste Ninja Warrior der Bundesrepublik zu werden.

Zehn bis zwölf Stunden Training in der Woche stehen derzeit bei dem Vater dreier Kinder auf dem Programm.

Ninja Warrior: Coronavirus brachte Trainingsplan durcheinander

Sein wichtigstes Trainingsgerät: die Klimmzugstange. „Eigentlich wollte ich vor der Show regelmäßig in die Kletterhalle“, erzählt Haidamak. Daraus wurde nichts, nur zwei Mal habe er dort trainieren können, bevor das Coronavirus den Trainingsplan über den Haufen warf. Nun macht Haidamak eben Klimmzüge. Klettern stärkt die Griffkraft – und die ist für eine erfolgreiche Teilnahme an der Show besonders wichtig.

Da müssen sich Kandidaten über einen Wassergraben hangeln, in einem Turm mehrere Meter nach oben springen und sich eine Rampe hinaufziehen. Für untrainierte Gelegenheitssportler ein Ding der Unmöglichkeit. Für den Homberger allerdings kein großes Problem. Handstand und Liegestütz auf nur zwei Fingern jedenfalls sind für ihn ein Kinderspiel. Das beweist der zurückhaltende Homberger bei dem Fototermin.

Ninja Warrior: Dreharbeiten ohne Unterstützung

Beim ersten Fitnesstest in Erfurt im Januar sei er einer von 300 Bewerbern gewesen. „Danach habe ich die Zusage bekommen“, sagt er. Die Dreharbeiten für die Show sollen Anfang Juni starten. Haidamak wird dann wohl ohne Unterstützung von Freunden und Familie die Vorrunde überstehen müssen.

Die Unterstützung von Familie und den Kollegen von B.Braun aber habe er. Die gebe ihm Kraft. „Mein Kampfgeist ist geweckt“, sagt er.

Kampfsport um fit zu bleiben

Und davon hat der 29-Jährige jede Menge. Wettkämpfe sind nichts Neues für ihn. Boxen, Taekwondo, Wing Chun – all das hat Haidamak ausgeübt. Im Kickboxen besitzt er sogar den schwarzen Gürtel. „Sport ist mein Hobby. Marterial Arts ist ein Lebensweg von mir geworden“, sagt er. Dennoch: Die Wettkämpfe stünden inzwischen nicht mehr im Fokus. „Meine Familie ist wichtiger.“

Auf die Dreharbeiten für die RTL-Show freue er sich. Dann wird er einen Coronatest machen müssen, berichtet Haidamak. Auch wenn er derzeit nicht in dem Maße trainieren kann, wie er geplant hatte, ist er sich sicher, dass er es ins Halbfinale schaffen kann.

„Durch den Kampfsport bin ich trainiert. Ich habe eine gute Kondition, die ich im Parcours brauche“, erzählt Haidamak. Dass er sich durch seinen Sport mental schnell an Bewegungsabläufe anpassen könne, sei ein weiterer Pluspunkt. „Das wird mir vielleicht gegenüber einem Parcoursläufer und einem Kletterer einen Vorteil verschaffen.“

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