Keine Gefahr für Kinder und Erzieherinnen 

In Homberger Kita trat bei Unfall Gas aus

Homberg. Bei einem Arbeitsunfall im Kindergarten Holzhäuser Feld sind am Dienstag gegen 15.10 Uhr circa fünf Liter einer Chlordioxid-Lösung ausgelaufen.

Dabei wurde ein Mitarbeiter der Stadt leicht verletzt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, nachdem er über Übelkeit geklagt hatte.

Zu keinem Zeitpunkt aber habe Gefahr bestanden, weder für die Kinder noch für die Erzieherinnen der Stadt, teilte Bürgermeister Dr. Nico Ritz mit. Es habe sich um eine Desinfektionslösung mit einer sehr geringen Konzentration an Chlordioxid gehandelt. Eine Brandschutztür habe zudem verhindert, dass sich das Gas ausbreiten konnte, sagte Stadtbrandinspektor Jörg Rohde. Der Betrieb in der Betreuungseinrichtung habe trotz des Vorfalls ganz normal weitergeführt werden können.

Die beiden Mitarbeiter der Stadt hatten das Chlordioxid bei ihren Arbeiten im Heizungsraum der Kita beim Spülen von Leitungen einsetzen wollen. Dabei wurde aus unbekannter Ursache der Kanister mit dem Chlordioxid beschädigt, die Flüssigkeit lief aus.

Daraufhin entwickelte sich rasch ein stechender, übler Geruch im kleinen Heizungsraum. Um ihn zu entfernen, spülten die beiden Männer den Raum, der sich auf derselben Ebene wie der Kindergarten befindet, mit Wasser durch und lüfteten ihn. Dann fuhren sie samt Kanister zum Bauhof zurück. Zur selben Zeit setzten die Beschwerden des einen Mitarbeiters ein. Der Bauhof alarmierte daraufhin einen Rettungswagen und die Feuerwehr Homberg, die binnen kurzer Zeit samt Gefahrenstoffzug anrückte und den Raum ein weiteres Mal durchspülte.

„Jetzt müssen wir ganz schnell klären, wie es zu diesem Unfall kommen konnte“, sagte Bürgermeister Ritz. Er und auch Mitarbeiter der Stadt hatten bereits am Dienstag begonnen, die betroffenen Eltern anzurufen, um sie genau über den Arbeitsunfall und die Situation zu informieren.

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