Konzert des Lions-Clubs Homberg: Hilfe für Flüchtlinge

In festlicher Robe: Der Chor Cantare Musica kam nach der Pause zum Zuge.

Homberg. Advent ist ein Leuchten, ein Licht in der Nacht. Das sang der Chor Cantare Musica beim weihnachtlichen Benefizkonzert des Lions-Clubs Homberg.

Tolles Weihnachtsmedley: Sören Flimm (Klavier), Jenny Kohl und Nils Hofmann.

Dem Club war es mit der Auswahl der Beteiligten gelungen, zu seinem weihnachtlichen Benefizkonzert dieses Leuchten in die Gesichter der Menschen zu bringen.

Schon Tage zuvor war das Konzert ausverkauft, wie Michael Sack, der Präsident des Lions-Clubs, in seiner kurzen Begrüßung mitteilte. Er verdeutlichte, wie der Kartenpreis von jeweils zehn Euro gleich mehrere „Gute Chancen“ beinhaltet.

Einmal die besinnliche, entspannende Stimmung, die das Konzert in hektischen Tagen böte. Dann der musikalische Genuss unter dem Motto: Sören Flimm, Nils Hofmann und die Sängerin Jenny Kohl meets Cantare Musica. Und schließlich der Hauptzweck, den Erlös des Konzertes einem sozialen Projekt zu spenden. So konnten dem Stadtentwicklungsverein 1000 Euro für das Projekt „Sprachkurse für Flüchtlinge“ überreicht werden.

Hans-Dieter Nitsch vom Förderverein Lions Club betonte im Gespräch, wie wichtig scheinbar kleine Schritte für das Verständnis zwischen Einwohnerschaft und diesen Menschen in Not sind.

Gut angelegtes Geld: 1000 Euro gehen an das Projekt Sprachkurse für Flüchtlinge. Links Fördervereins-Vorsitzender Hans-Dieter Nitsch, rechts Lions-Präsident Michael Sack.

Sören Flimm begann das Konzert am Piano mit „Alle Jahre wieder“. Ein Weihnachtsmedley mit Schmiss wurde geboten, als etwas später Nils Hofmann mit Gitarre dazu kam. Die Intonation erinnerte sicherlich gewollt an den Altmeister Elvis Presley. Das Publikum war begeistert und sang unaufgefordert „Jingle Bells“ und andere, bekannte Lieder mit. Ein echter Höhepunkt war der Auftritt der Sängerin Jenny Kohl aus Ottrau mit stimmgewaltiger Bühnenpräsenz.

Nach der Pause kam Cantare Musica zum Einsatz. Interessant, wie der Klangkörper des Chores durch mehrfache Umstellung verändert wurde. Klaus Fabian und Stefanie Haas dirigierten im Wechsel. Einige Lieder wurden von Christoph Fabian am Piano begleitet. Gemeinsam wurde „Stille Nacht, Heilige Nacht“ gesungen. Der überwältigende Beifall am Ende erzwang mehrere Zugaben der Solisten.

Von Michael Meinicke

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