Kinobetreiber hat Konzepte ausgearbeitet

Konzerte mit Topstars: Homberger Open-Air-Arena auch für 2021 geplant

Zwei Männer sitzen auf ihrem Auto und blicken auf die große Kinoleindwand, die auf einer Wiese aufgestellt ist. Um sie herum sind Autos geparkt, im Hintergrund erstreckt sich der Homberger Burgberg.
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Sorgte im Sommer für willkommene Abwechslung: Die Open-Air-Arena an der ehemaligen Ostpreußenkaserne lockte Besucher für Konzerte, Kabarett, Comedy und Kinoabende nach Homberg.

Die Open-Air-Arena an der ehemaligen Ostpreußenkaserne in Homberg soll auch im kommenden Jahr ein Ort für Konzerte und laue Kinonächte sein. Die Stadtverordneten haben die Veranstaltungsfläche für zumindest drei Jahre aus der Vermarktung genommen.

Homberg - Einer, der schon früh Interesse daran bekundet hat, auch 2021 wieder für Stimmung auf dem ehemaligen Kasernengelände zu sorgen, ist Joachim Walther, Betreiber des des Fritzlarer Kinos Cine Royal. Er setzte den Festivalsommer in diesem Jahr mit Stadt, Stadtmarketing und Homberg Events um. Die Marke „Open-Air-Arena Homberg“ habe er sich bereits gesichert, berichtete er im Juli im HNA-Gespräch. Nun hat Walther gleich zwei Konzepte erarbeitet, die er gemeinsam mit den Machern des Fritzlarer Festivals Rock am Stück umsetzen will.

Demnach soll die Veranstaltungsfläche in 20 jeweils 20 Quadratmeter große Felder eingeteilt werden – mit einer kniehohen Umzäunung. „Dann hätte jeder eine private VIP-Loge“, sagt Walther. So könne sichergestellt werden, dass sich Besucher nicht zu nahe kommen, sollte die Coronapandemie noch nicht abgeklungen sein. Falls sie das doch ist, plant Walther mit einer freien Fläche. Dann könnte sich das Team auch Festivals mit bis zu drei Bühnen vorstellen, verrät er.

Sicher aber ist: „Wenn wir den Zuschlag bekommen, wollen wir sechs Wochen auf Hessentagsniveau arbeiten“, sagt der Unternehmer. Bands wie die Toten Hosen, The Boss Hoss, Die Ärzte und Sänger Herbert Grönemeyer hätte sein Team bereits vorsorglich angefragt. „Wenn wir das machen, wollen wir das Staraufgebot von diesem Jahr toppen.“ Mit den Künstlern seien Gespräche zu Jahresbeginn vereinbart. Damit bliebe ausreichend Zeit, die Veranstaltungen, die im Juni und Juli laufen sollen, vorzubereiten, sollte Walthers Team den Zuschlag erhalten. Neben Konzerten soll es unter der Woche wieder ein Kino geben – ohne Autos.

Die Fläche an der Kaserne habe Potenzial, sagt Walther. „Das haben wir 2020 nicht vollständig ausgenutzt.“ In der Premierensaison habe die Erfahrung gefehlt, deshalb habe er Lehrgeld zahlen müssen. Sollte die Stadt ihm 2021 die Chance geben, die Open-Air-Arena zu bespielen, nehme Walther die „Herausforderung gerne an“. (Chantal Müller)

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