Autofahrer landen oft auf dem Feld 

Mehr Sicherheit für Kreuzung an der Kasseler Straße in Homberg

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Laut Polizei kein Unfallschwerpunkt: Die Einmündung der Nordumgehung in die Kasseler Straße. 

Immer wieder kracht es an der Kreuzung bei Homberg. Die FWG fordert nun eine bessere Beschilderung an der Nordumgehung. 

Die Homberger Stadtverordneten wollen die Einmündung der Nordumgehung in die Kasseler Straße sicherer machen. Die FWG hatte bereits im September einen entsprechenden Antrag gestellt, den sie nun erneuerte.

An der Kreuzung komme es immer wieder zu Unfällen, weil die Autofahrer die abschüssige Straße hinunter fahren und zu spät bemerken, dass sie abbiegen müssen, sagte FWG-Sprecher Achim Jäger. „Besonders ortsunkundige Autofahrer übersehen die Kreuzung, fahren über die Straße und landen im Feld gegenüber der Kreuzung.“

Ein Schild, das frühzeitig auf die Kreuzung hinweist, müsse etwa hundert Meter vor der Einfahrt aufgestellt werden, fordert die FWG. Außerdem soll der Graben in diesem Bereich auf 20 bis 30 Metern verrohrt werden. Jäger: „Dann haben die Fahrzeuge die Chance drüber zu fahren, ohne sich zu überschlagen.“ Auch wenn die Kreuzung laut Hessen Mobil kein Unfallschwerpunkt sei, sei dies wichtig und mit nur wenig Aufwand umzusetzen. 

Viele Unfälle an dieser Stelle würden nicht von der Polizei aufgenommen. Bei manchen würde der anliegende Landwirt gebeten, das Fahrzeug mit dem Traktor aus dem Feld zu ziehen, ohne dass die Polizei informiert werde. Daher täuschten die Zahlen. Der Magistrat solle sich nochmals an Hessen Mobil wenden. Schließlich sei die Nordumgehung die offizielle Bedarfsumleitung von der Autobahn, und dort führen viele Ortsunkundige entlang. Die Stadtverordneten stimmten dem einstimmig zu.

Polizei: „Kreuzung ist kein Unfallschwerpunkt“

Die Einmündung der Nordumgehung in die Kasseler Straße ist kein Unfallschwerpunkt, sagt Markus Brettschneider, Sprecher der Polizeistation Schwalm-Eder. In den vergangenen elf Jahren habe die Polizei dort lediglich vier Unfälle aufgenommen, bei zweien davon seien Menschen verletzt worden.

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