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Musikschutzgebiet in Hombergshausen findet zum 15. Mal statt

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Von: Lea Beckmann

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Noch knapp eine Woche, dann heißt es wieder Festivalstimmung auf dem Grünhof: Die Vorbereitungen für das Musikschutzgebiet in Hombergshausen sind in vollem Gange.
Noch knapp eine Woche, dann heißt es wieder Festivalstimmung auf dem Grünhof: Die Vorbereitungen für das Musikschutzgebiet in Hombergshausen sind in vollem Gange. © Lea Beckmann

Vier Tage auf dem Grünhof feiern: Die Festivalgänger stehen in den Startlöchern für das Musikschutzgebiet (MSG) in Hombergshausen. Am Donnerstag, 1. September, geht es los bis zum Sonntag, 4. September.

Hombergshausen – Damit alle gut vorbereitet auf das Festival sind, hier ein paar Zahlen zum Musikschutzgebiet.

4 Preiskategorien gibt es beim Musikschutzgebiet. Das sei auch in den vergangenen Jahren so gewesen – „Früher Vogel“, „Bisschen zu später Vogel“, „Vorletzter Vogel“ und „Letzter Vogel“. „Die ersten beiden Kategorien ‘Früher Vogel’ und ‘Bisschen zu später Vogel’ waren bereits unmittelbar nach dem Vorverkaufsstart Mitte April vergriffen“, sagt Hanna Rose vom MSG-Presseteam. Es gibt nur noch Tickets für die letzte Preiskategorie „Letzter Vogel“ und Tagestickets.

5 Essensstände wird es auf dem Festival geben. Neben der Tierfairbrik, kommt der Biohof Groß und bietet vegetarische Gerichte an. Velocrepes werden Crepes verkaufen. Es ist ein kleiner Stand, der auf einem Fahrrad gezogen wird. Sie bieten auch vegane Beläge an. Das Kaffeehaus von Anorak 21 wird allerlei an Kaffeespezialitäten anbieten. Die King Schulz Bar aus Kassel bringt selbst gemachte Limonaden mit. Die können die Besucher auf zwei Etagen im roten Doppeldecker-Bus genießen.

15 Jahre Musikschutzgebiet. Denn: Das Festival fand zum ersten Mal 2004 in Hombergshausen statt. „In den Jahren 2016, 2020 und 2021 gab es kein Festival auf dem Grünhof“, teilt Rose mit.

46 Künstler und Künstlerinnen werden das Festival wieder zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Die insgesamt 28 Bands und 18 DJs werden auf vier Bühnen spielen – Hauptbühne, Scheunenbühne, Garten Floor und Hangar. Im Jahr 2019 waren es 43 Künstler.

80 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen sind diesmal mit dabei. Sie unterstützen den Verein Musikschutzgebiet beim Aufbau, während des Festivals und beim Abbau, in der Gastronomie, am Einlass, beim Verkauf von Fanartikeln oder bei der Kinderbetreuung im „Krümelschutzgebiet“.

365 Tage dauern die Vorbereitungen für das Festival. Denn: „Das Kernteam von rund 20 Leuten arbeitet ehrenamtlich ganzjährig an der Vorbereitung“, so Rose. Dazu gehört das Buchen der Bands, die Erstellung der Grafiken und Kunstwerken, die Akquise von Sponsoren sowie die Presse- und Promotionsarbeit. Der Verein treffe sich zwölf Mal im Jahr zu Vorbereitungstreffen. „Dort geben die Teammitglieder ein Status-Update aus ihren jeweiligen Bereichen“, erklärt Rose. Zur Arbeit zählen auch das Aufbauwochenende und die Abbauwoche.

2000 Besucher erwarten die Veranstalter. „Auf diesem Niveau ist das Festival ausverkauft“, so Rose. Laut der Statistik vom Musikschutzgebiet kommen 67 Prozent der Gäste aus Hessen. „Wir freuen sehr, dass jedes Jahr auch immer wieder viele überregionale Besucher ihren Weg ins nordhessische Bergland finden“, sagt Rose.

2500 Bratwürste werden am Wochenende über den Tresen gehen. Die Rede ist von der Bio-Bratwurst von der Tierfairbrik. „Das ist einfach ein Festival-Klassiker“, sagt Hanna Rose.

Tickets und Informationen zum Festival unter musikschutzgebiet.de

(Lea Beckmann)

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