Straßen im Schwalm-Eder-Kreis waren dicht

Verkehrschaos nach tödlichem Unfall auf A7 bei Homberg

Homberg. Nach einem schweren Unfall auf der A7 am Mittwochabend ging auf den Straßen im Schwalm-Eder-Kreis nichts mehr.

Am Mittwoch war ein 39-Jähriger Lkw-Fahrer auf der Autobahn gestorben. Die Folge war ein Verkehrschaos im Schwalm-Eder-Kreis. Wie die Polizei berichtet, ging es ab 20 Uhr auf der Umgehungsstraße B323 in Richtung Autobahnauffahrt in Remsfeld nur im Schritttempo voran. Da die komplette Autobahn nach dem Unfall, bei dem ein mit Waschmittel beladener Lastwagen die Leitplanke durchbrochen hatte, bis Donnerstagmorgen um 3.30 Uhr gesperrt war, staute sich der Verkehr auf den Umleitungsstrecken – und auch in der Homberger Innenstadt.

Gegen 20.45 Uhr hatte sich der erste Lastwagenfahrer auf dem Marktplatz festgefahren - es war allerdings nicht der letzte, für den es in den engen Gassen nicht mehr vor und nicht mehr zurück ging „Die Umleitungsempfehlungen vieler Navis haben Spuk nur noch verstärkt“, sagte ein Sprecher der Polizei. Da die Lasterfahrer trotz des Verkehrschaos ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten mussten, hatten sie ihre Gefährte oft an den erstbesten Gelegenheiten geparkt: Noch am Donnerstagmorgen seien die Straßenränder und auch viele Supermarkt-Parkplätze mit ungezählten Sattelschleppern übersät gewesen, berichtet die Polizei.

Lkw-Fahrer offenbar nicht angeschnallt

Der Lastwagen auf der A7 war nach einem Reifenplatzer verunglückt, der aus Ascheberg stammende Fahrer war dabei tödlich verletzt worden. Der Fahrer sei offensichtlich nicht angeschnallt gewesen, berichtet die Polizei, er wurde aus dem Fahrzeug heraus geschleudert, als das Fahrzeug die Leitplanke durchbrach und so sämtliche Fahrbahnen der A7 blockierte. Jetzt soll ein Gutachter klären, warum der Reifen platzte.

Die Bergung des Lastwagens gestaltete sich nach Angaben der Polizei wesentlich schwieriger als gedacht: Er war mit Waschmittelpaketen beladen, die vorsichtig aufgenommen werden mussten, da sie sonst aufgeplatzt wären. Die Südfahrbahn war zwischen 17.10 Uhr und 3.30 Uhr voll gesperrt. Der linke Fahrstreifen der Nordfahrbahn konnte eine halbe Stunde früher für den Verkehr freigegeben werden. Es entstand ein Gesamtschaden von 120.000 Euro.

Tödlicher Unfall auf der A7 bei Homberg

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Rubriklistenbild: © Brandau

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