Vier Kameras sollen für Sicherheit sorgen

Nach Vandalismus: Burg in Homberg jetzt videoüberwacht

Alfred Uloth hält auf der Homberger Hohenburg eine Videokamera in der Hand, Denis Volke steht in einigem Abstand mit Akkuschrauber bereit.
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Eine Videoanlage soll die Burg schützen: Vier Kameras wurden von Alfred Uloth und Denis Volke angebracht.

Vier professionelle Videokameras überwachen von nun an die Burg am Homberger Schlossberg und sollen das Gelände vor Vandalismus schützen.

Homberg - Die Firma Volke aus Fritzlar montierte die Anlage Ende der vergangenen Woche. Der Vorsitzende der Burgberggemeinde, Alfred Uloth, hatte 8880 Euro Spenden von den Hombergern erhalten, die mit der neuen Anlage verbaut werden.

In den vergangenen Jahren war die Burg immer wieder Ziel von Vandalismus geworden. Seit August hat es vier Übergriffe gegeben (HNA berichtete). Immer wieder versuchten die Täter, die Spendenkasse am Brunnen aufzubrechen, einmal wurden Steine auf den Brunnen geworfen. „Das soll nun endlich ein Ende haben“, sagt Uloth. Ihn freut es sehr, dass die Homberger so viel Geld gespendet haben. „Das Wahrzeichen scheint ihnen etwas wert zu sein.“

Für die Anlage musste eine spezielle Sicherheitstechnik angeschafft werden. Insgesamt vier Kameras wurden an dem Turm, beim Brunnen sowie dem Torbogen zum Aufgang der Burg befestigt, damit man einen guten Rundumblick über die Geschehnisse auf der Burg hat. „Bewegungen werden aufgezeichnet und zentral gespeichert“, sagt Denis Volke von der Sicherheitsfirma, die sich um die Anlage kümmert. Uloth wird von seinem Smartphone aus Zugriff auf die Daten haben und kann die Polizei rufen, falls es zu Vandalismus kommt.

Die Homberger Burg sei bewusst öffentlich zugänglich, sagt Uloth. Das sei einer der Grundsätze der Burgberggemeinde. Man wolle der Bevölkerung und Besuchern jederzeit den freien Zugang zum Wahrzeichen der Stadt ermöglichen. Auch ist der Besuch der Burg kostenlos. Das jedoch nutzten einige schamlos aus. Dem soll nun mit der Videoanlage ein Riegel vorgeschoben werden. Auf speziellen Tafeln werden zusätzlich Hinweise zur Überwachung angebracht, um die Regeln des Datenschutzes einzuhalten. (Christine Thiery)

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