Neuordnung des Krankenhausgeländes in Homberg: Her mit den besten Ideen

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Neuordnung: Auf dem Gelände des ehemaligen Homberger Krankenhauses soll etwas Neues entstehen. Nach dem Beschluss der Stadtverordneten soll bei einem Architektenwettbewerb auch berücksichtigt werden, ob eine Folgenutzung für Gebäude oder Gebäudeteile möglich ist. 

Homberg. Der nächste Schritt für die Neuordnung des Areals der ehemaligen Asklepios-Klinik ist gemacht.

Einstimmig sprachen sich die Stadtverordneten am Donnerstag während ihrer Sitzung in der Stadthalle dafür aus, die Zweckbestimmung „Sondergebiet Krankenhaus" aufzuheben und in ein allgemeines Wohngebiet umzuwandeln.

Zugleich beschlossen die Mandatsträger mit der Bauleitplanung ein Planungsbüro zu betrauen. Dazu soll in einem städtebaulichen Vertrag Asklepios verpflichtet werden, die Kosten für die Bauleitplanung zu übernehmen. In das Verfahren eingegliedert wird ein Architektenwettbewerb, um eine optimale Lösung für das Areal zu finden.

Bislang war man davon ausgegangen, dass Asklepios die Gebäude abreißt, um Platz für eine neue Bebauung zu schaffen. Dem wollte Dietmar Groß von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) so nicht folgen. Seiner Meinung nach sollte bei dem ergebnisoffenen Architektenwettbewerb geprüft werden, ob eine Folgenutzung für einige Gebäude oder Gebäudeteile möglich sei.

Während Dirk Pfalz (Bürgerliste) dem Wunsch widersprach, unterstützte Stefan Gerlach (SPD) die Vorstellung der Freien Wähler. Seiner Meinung nach sollte der Architektenwettbewerb offen und ohne Festlegung auf den Gebäudeabriss ausgeschrieben werden. Würde Asklepios die Kosten des Wettbewerbs übernehmen, sei das ein „positive Signal an die Stadt, die den Verlust des Krankenhauses immer noch bedauert“.

Auf Anfrage der HNA bei Asklepios wollte der Klinik-Konzern zu den Beschlüssen der Stadtverordneten keinen Kommentar abgeben. Erst wenn ihnen die Beschlüsse vorlägen, wollte sich Asklepios äußern. 

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