Stadtverordnete scheuen Bürgschafts-Risiken

Parlamentsbeschluss: Stadt Homberg beteiligt sich nicht an EAM

Homberg. Die Stadt Homberg beteiligt sich nicht als Gesellschafter am Energieversorger EAM. Die Stadtverordneten lehnten das in ihrer Sitzung am Donnerstag mit knapper Mehrheit ab.

Sprecher von CDU, FWG, FDP sowie der fraktionslose Delf Schnappauf wiesen auf die Risiken einer solchen Beteiligung hin. Homberg hätte eine Bürgschaft von 1,5 Millionen Euro übernehmen müssen. Das sei für eine Stadt, die unter dem finanziellen Schutzschirm stehe, nicht akzeptabel, lautete der Tenor.

Anders sahen das die Sprecher von SPD und Grünen. Sie sahen in einer Beteiligung an der EAM die einmalige Chance, Einfluss auf die Energieversorgung zu bekommen. Dass die Bürgschaft tatsächlich zum Tragen käme, wurde als äußert unwahrscheinlich angesehen.

Rubriklistenbild: © Archivfoto Fischer

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