Pläne für neue Kita in Homberger Kernstadt

Zwei Varianten gibt es für eine neue Kita in der Homberger Kernstadt: Dieser Entwurf zeigt einen Um- und Anbau an die Scheune Landesfeind in der Salzgasse. Foto: Architekturbüro Gerlach

Homberg. Der Bedarf an Kindergartenplätzen ist in Homberg groß. 75 bis 80 Kinder müssten nach einer Berechnung der Stadt zusätzlich untergebracht werden. In der Kernstadt soll nun eine neue Kita gebaut werden, die - je nach Variante zwischen 2,5 Millionen und 3,4 Millionen Euro kosten würde.

Der Architekt Christian Gerlach stellte die Pläne am Donnerstag im Homberger Parlament vor. In einem Sonderausschuss sollen sie nun bewertet werden. Ziel sei es, die Einrichtung möglichst bis Ende 2016 eröffnen zu können, erklärte Bürgermeister Dr. Nico Ritz gegenüber der HNA. Bei der Variante A würde die Scheune des Anwesens Landesfeind in der Salzgasse umgebaut und erhielte einen Anbau. Die Kosten: Zwischen 3,1 Millionen und 3,4 Millionen Euro. Bei der Variante B würde ein Neubau am Stellberg in der Nachbarschaft des Tennisheims entstehen. Kosten: 2,5 Millionen Euro.

Zweite Variante für einen viergruppigen Kindergarten: Ein Neubau am Stellberg in der Nachbarschaft des Tennisvereins. Foto: Architekturbüro Gerlach

Beide Einrichtungen hätten vier Gruppenräume, einen Bewegungsraum, einen Raum für Basteln, Musik und Lesen, Schlafplätze für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sowie Funktionsräume.

Beim Umbau der Scheune wären die Gruppenräume auf zwei Etagen angeordnet. Die alte Fachwerk-Bausubstanz soll in die Gestaltung einbezogen werden. Zuschüsse gäbe es nach Auskunft von Bürgermeister Ritz für beide Varianten aus der Förderung für U 3-Plätze sowie aus einem Investitionsprogramm von Bund und Land. Für den Um- und Ausbau der Scheune Landesfeind kämen voraussichtlich Zuschüsse aus dem Programm Stadtumbau West sowie von der Denkmalpflege hinzu.

Homberg steht unter dem finanziellen Schutzschirm des Lande, der Haushaltsausgleich war zuletzt nur unter großen Anstrengungen möglich.

Die beiden Optionen müssten gut abgewogen werden, sagte Ritz. Allerdings sieht er Handlungsbedarf. Es gebe bereits eine Warteliste für 45 Kinder.

Von Heinz Rohde

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