Reformation: „Da ist noch Luft nach oben“

Homberg. Wie es in der Reformationsstadt Homberg um die Vorbereitungen des Reformationsjubiläums 2017 bestellt ist und wie die Aufgaben verteilt sind, wollte die Homberger FWG-Fraktion unter anderem wissen.

Dazu Bürgermeister Dr. Nico Ritz: Das Thema behandele ausschließlich der Verein Haus der Reformation. Für den neuen Vorstand des Stadtmarketingvereins sei das kein Thema. Zudem gebe es Pläne der evangelische Kirche und der Bibelgesellschaft für größere Veranstaltungen (17. September 2016 und 6. Mai 2017). Es handele sich dabei um größere und bedeutende kirchliche Veranstaltungen.

Wesentliche Impulse für den Tourismus würden von dem Jubiläum erwartet, so Achim Jäger, Fraktionsvorsitzender der FWG. Er stellte die Frage, wie der örtliche Tourismusverband Knülltouristik das Thema Reformation für Homberg vermarkte. Da gebe es noch Luft nach oben, sagte Ritz. Bislang sei das bei Messen für den Knülltourismus noch kein Thema.

Der neue Vorstand des Stadtmarketingvereins beschränke seine Tätigkeit auf die reinen Aufgaben des Stadtmarketings, sagte die Vorsitzende Heike Ohnstedt auf HNA-Anfrage.

Durch die Kürzung der Zuschüsse der Stadt an den Verein, um 100 000 Euro sei nicht mehr alles möglich (wir berichteten).

„Das Thema Reformation war zu der Zeit, als es noch einen hauptamtlichen Geschäftsführer des Stadtmarketings gab, dort angesiedelt“, erklärte sie. Doch jetzt sei es das Thema der Kirche und der Stadt.

Rubriklistenbild: © epd

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